Photoworldwide Reisemagazin - Kite, Biken, Skitour, Schulprojekte, Kultur 2014-12-14T16:57:56Z http://www.photoworldwide.de/feed/atom/ Pedro May <![CDATA[Portugal: Kitesurfer & Politik Desperados (Video)]]> http://www.photoworldwide.de/?p=3174 2014-12-11T20:40:18Z 2014-12-07T14:08:51Z   Portugal – a highlight for surfer. For waverider and kitesurfer. But Portugal is one of the poorest countries in Europe. Many efforts to avoid poverty failed because the private and public economy is not able to offer enough job opportunities. The bribes and incentives to corrupt public officials and politicians are subverting the orderly […]

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Portugal – a highlight for surfer. For waverider and kitesurfer. But Portugal is one of the poorest countries in Europe. Many efforts to avoid poverty failed because the private and public economy is not able to offer enough job opportunities. The bribes and incentives to corrupt public officials and politicians are subverting the orderly development of the country. The video shows the contrast between mismanagement and surfers paradise.

 

 

Für Surfer ist Portugal ein Höhenflug der Gefühle. Für Wellenreiter und Kitesurfer! Doch Portugal gehört auch zu den ärmsten Ländern Europas. Die Politik ist von Krisen geschüttelt. So lecker die Wellen an den endlosen Sandstränden Portugals laufen, so hart ist das Leben der einfachen Bevölkerung die teilweise mit Löhnen unter 600 Euro pro Monat auskommen muss. Das Video zeigt den Kontrast zwischen Misswirtschaft und Surferidylle.

 

Lissabon ist zum Hotspot für Graffiti Künstler in Europa geworden. Viele Illustrationen beschäftigen sich mit dem Ende der Diktatur und der aktuellen Wirtschaftskrise. Die Stadtverwaltung von Lissabon sucht mittlerweile den Kontakt zu den Künstlern und hat gelernt zwischen bedeutungslosen Schmierereien und Straßenkunst zu unterscheiden. Sogar private Hausbesitzer stellen mittlerweile ihre Fassaden zur Verfügung und wissen es zu schätzen wenn internationale Graffitikünstler Zeit für ihre Arbeit haben. Denn beim illegalen Sprayen bleibt oft nicht viel Zeit zum Arbeiten. Besonders bei all jenen die nicht zur Weltelite der Graffitikünstler gehören führt der Zeitdruck zu mangenlnder Qualität. Doch Portugal hat echte Gemälde über den Bürgersteigen zu bieten. Eine geführte Graffititour durch Lissabon kann viel über das aktuelle Leben in Portugal erzählen.

Graffiti Tourguide Graciela Erica Brooke Tibaquira schildert lebhaft und ehrlich die aktuelle Lebenssituation der einfachen Bevölkerung in den Städten und am Land. Siehe Tripadvisor oder Facebook

 

 

 Detailierte Kitespotinfos zu den Locations im Video

GUINCHO – Großstadtrevier für Kitesurfer

VIANA do Castelo – Kite and SUP

MOLEDO – Welle bei Starkwind

Lagoa de OBIDOS – Kitelagune

 

 

- Locations

- Lisbon
– Praia do Guincho
- Lagoa de Obidos
- Viana do Castelo
- Moledo

 

 Cast

- Doacaoamiga
- Anna & Wael Elhalaby
- Graciela Erica Brooke Tibaquira

 

Kamera & Edit

Pedro May

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Pedro May <![CDATA[Peniche, Kite Lagune: LAGOA de OBIDOS]]> http://www.photoworldwide.de/?p=3130 2014-12-14T16:44:40Z 2014-11-18T16:46:04Z   Die Lagoa de Obidos ist die größte Lagune Portugals. Ein Flachwasserparadies für Kitesurfer und Badegäste gleichermaßen. Deshalb ist die teils stehtiefe Lagoa de Obidos ein guter Leichtwindspot (mit Stehbereich) für Kiter mit nicht surfender Begleitung die gerne am Strand liegt. So eine Art Familienlagune sozusagen. Oder ein sehr sehenswerter Zwischenstopp für Wassersportler die zwischen […]

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Die Lagoa de Obidos ist die größte Lagune Portugals. Ein Flachwasserparadies für Kitesurfer und Badegäste gleichermaßen. Deshalb ist die teils stehtiefe Lagoa de Obidos ein guter Leichtwindspot (mit Stehbereich) für Kiter mit nicht surfender Begleitung die gerne am Strand liegt. So eine Art Familienlagune sozusagen. Oder ein sehr sehenswerter Zwischenstopp für Wassersportler die zwischen den beiden wichtigsten portugisischen Kitespots Viana do Castelo und Guincho pendeln.

Zwischen der Lagoa do Obidos und Peniche liegen die legendären Wellenreitspots Baleal (Google Maps) und Supertubos (Google Maps).

Leider ist die Lagune von Obidos meist nur ein Revier mit schächerem Wind der selten für Kites unter 10 qm reicht. Die Thermik arbeitet hier lange nicht so effektiv wie in Guincho oder Viana. Trotzdem kann man hier regelmäßig Glück haben und aufs Wasser kommen. Allerdings sollte im Windfinder auch klar Wind für Foz de Arelho angesagt sein.

 

 

Die 4 Kitespots an der Lagoa de Obidos im Einzelnen

 

Praia Foz do Arelho (Lagune Nordseite)

Flachwasser:

In der Nebensaison finden Kitesurfer am Ortsrand von Foz do Arelho einen sehr schönen großräumigen Sandstrand der die Lagune vom Atlantikswell schützt. Nordost und Northada kommt hier konstant rein und reicht zum Cruisen mit Kites um die 12 qm2. Manchmal können auch kleinere Kites zum Einsatz kommen. Denn leider ist der Thermikeffekt hier nur sehr gering.

Bei Flut stoßt man hier in der Lagune auf spiegelglattes Flachwasser im Uferbereich und gleichzeitig auf eine kleine Strömungswelle die vom herein laufenden Swell angetrieben wird. Bei Ebbe verringert sich die Wassertiefe so stark, dass nur noch ein relativ kleiner kitebarer Bereich übrig bleibt. Bei zu- bzw. abnehmender Ebbe/Flut kann die Strömung im Kanal sehr stark werden. Deshalb ist Foz do Arelho nicht unbedingt ein Anfängerspot sondern eher etwas zum Sprünge üben oder einfach nur zum Flachwasserheizen.

Das größte Hindernis am Kitespot Foz do Arelho sind jedoch die vielen Angler. Es ist in der Tat erstaunlich, wie weit die Fischer ihre Köder werfen. Da bleibt insbesondere bei Ebbe wegen der Angelleinen nicht mehr viel Platz zum Flachwasserheizen. Bei Flut (hier ca. 1 Stunde verzögert) wächst die Lagune und man kann einfacher um die Angelleinen herumfahren. Auch deshalb ist der Einstieg in Foz do Arelho nicht unbedingt für Einsteiger geeignet.

 

Welle:

Foz do Arelho eignet sich selbstverständlich auch sehr gut um sich in die chaotischen Fluten vor der Lagune zu stürzen. Immer wieder wird die Northada durch das Gelände rund um die Lagune aufgeheizt und so ein kleines bisschen beschleunigt. So kann es durchaus möglich sein, dass man sogar mit 9 m2 in den Wellen vor der Lagune Spaß hat. Doch wer nach Portugal wegen der Welle gereist ist, wird in Viana do Castelo oder in Guincho weit mehr Freude haben. Denn der Swell an dem pituresken Atlantikstrand vor der Lagoa do Obidos gleicht einer Waschmaschine die heftiges Weißwasser und Shorebreak produziert. Doch wer sich im Flachwasser der Lagune langweilt kann in den Onshorebedingungen mit einem Kite durchaus Fun haben. Am besten laufen die Wellen rechts vor dem kleinen Kreisverkehr (am Ende der Uferpromenade), kurz bevor die Steilküste beginnt.

 

 

Kiteverbot in der Badesaison in Foz de Arelho:

Zur Hauptbadesaison von ca. Mitte Juni bis August ist das Kite launchen an dem Sandstrand vor Foz do Arelho verboten. In dieser Zeit ist man als Kitesurfer in der sehr flachen Bucht Praia do Bom Sucesso (Beschreibung siehe unten) auf der gegenüberliegenden Seite besser aufgehoben. Leider muss man die Lagoa do Obidos in einem sehr großen Bogen umfahren um zwischen dem Beach vor dem Dorf Foz do Arelho und Praia do Bom Sucesso zu wechseln.

 

Overnight – Parken, offizieller Wohnmobilstellplatz am Foz de Arelho Kitespot:

Das Auto kann an einer der vielen Parkplätze an der Uferpromenade direkt am Beach von Foz de Arelho geparkt werden. Die meisten Kitesurfer werden aber Foz do Arelho als eine der Einstiegsstellen wegen dem sehr günstigen (3 Euro/Nacht im Jahr 2014) Wohnmobilstellplatz schätzen. Nur wenige hundert Meter entfernt bietet die Kommune von Foz do Arelho einen schattenlosen geschotterten Womostellplatz mit einer Station zum Wassertanken, Abwasser- und WC-Entleerstation zur Verfügung.

 

 

 

 

Praia do Bom Sucesso (Lagune Südseite)

Die Kitebedingungen an der Praia do Bom Sucesso sind mit jenen in Foz do Arelho identisch. Außer dass man beim Einstieg einen ziemlich großen Stehbereich (je nach Tide) nutzen kann. Diesen Strandabschnitt können aber auch Kiter, die in Foz do Arelho starten, per Kite via Strömungskanal erreichen. Hier an der Praia do Bom Sucesso machen Anfänger gerne ihre ersten Gleitversuche. Und was selbstverständlich noch besonders erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass hier Kiten in der Badesaison (bis jetzt!) erlaubt ist. Beim Studieren des Tidenkalenders sollte in Betracht gezogen werden, dass die Tiden in der Lagune ca. 1,5 Stunden verzögert sind.

 

 

Club de Vela – Segelklub & Surfschule (Lagune Ostseite)

Die Segelschule mit Barbetrieb bietet Kurse für Katamaransegeln, Wind- und Kitesurfen an. Auch in der Badesaison, wenn Kiten und Windsurfen in Foz do Arelho bereits verboten ist (ca. Mitte Juni bis August). Die Schule ist nicht umsonst genau hier angesiedelt. Denn einen flacher Einstieg und selbst bei Lowtide immer noch genügend Wasser (sogar für Windsurffinnen!) machen den Spot häufiger nutzbar. Außerdem spürt man hier kaum noch die Strömung, weil man ja bereits weit genug vom Kanal zum Meer entfernt ist. Der Wind wird hier durch das Gelände etwas mehr beschleunigt als anderswo und somit reicht die Power hier sogar regelmäßig (geradeso) für Windsurfmaterial. Am Club de Vela funktionieren die beiden Hauptwindrichtungen Nordost und Südwest. Nordost ist hier stärker als in Foz do Arelho und der Praia do Bom Sucesso, dafür aber böhiger. Deshalb sind vor dem Segelklub meistens mehr Windsurfer als Kiter zu sehen.

Leider ist der Strand auch nicht mehr so feinsandig wie in Praia do Bom Sucesso und Foz do Arelho. Der etwas schlammige Untergrund färbt das Wasser leicht röt-braun. Aber keine Angst, ganz so wie grass am Lido di Gatsch also am Neusiedlersee ist es nicht.

Die Segel- und Surfschule erreicht man einfach über die Uferstraße via Foz do Arelho. Einfach dem Fahrradweg für ein paar Kilometer ins Landesinnere folgen. Neben der Straße liegen auch zwei öffentliche Grillplätze an denen man die Nacht verbringen kann wenn man keine Lust hat den schattenlosen Womostellplatz am Strand von Foz do Arelho zu nutzen.

 

 

 

Lagoa de Obidos im Video – Kitesurfer and Politik Desperados

Für Surfer ist Portugal ein Höhenflug der Gefühle. Für Wellenreiter und Kitesurfer! Doch Portugal gehört auch zu den ärmsten Ländern Europas. Die Politik ist von Krisen geschüttelt. So lecker die Wellen an den endlosen Sandstränden Portugals laufen, so hart ist das Leben der einfachen Bevölkerung die teilweise mit Löhnen unter 600 Euro pro Monat auskommen muss. Das Video zeigt den Kontrast zwischen Misswirtschaft und Surferidylle.

 

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Pedro May <![CDATA[Portugal Nord: MOLEDO, Welle bei Starkwind]]> http://www.photoworldwide.de/?p=3100 2014-12-14T16:57:56Z 2014-11-17T10:50:53Z   Nicht ohne Grund ist Moledo der Kite- und Windsurfspot der Locals aus Galicien und Portugal. Sie alle haben ein Ziel: Welle abgreifen wenn der Wind in Viana (wie so oft) wieder mal alles glatt bügelt. Der optisch sehr ansprechende Kite- und Windsurfbeach an der Flussmündung des Rio Minho hat viel zu bieten. Der Rio […]

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Nicht ohne Grund ist Moledo der Kite- und Windsurfspot der Locals aus Galicien und Portugal. Sie alle haben ein Ziel: Welle abgreifen wenn der Wind in Viana (wie so oft) wieder mal alles glatt bügelt. Der optisch sehr ansprechende Kite- und Windsurfbeach an der Flussmündung des Rio Minho hat viel zu bieten. Der Rio Minho ist die Grenze zwischen Spanien und Portugal. Die Insel mit dem Castelo bietet Flachwasser, während sich Wellen an zwei Riffen brechen. Wer Robinson Crusoe spielen will, kann seinen Kite auf der Sandbank vor der Insel landen (auch bei Flut) und eine Inselbesichtigung machen. Das Castilo mit dem Leuchtturm ist allerdings verschlossen.

Moledo ist ca. eine halbe Stunde mit dem Auto von dem bei Ausländern weit bekannteren Kitespot Viana do Castelo (Praia do Cabedelo) entfernt. Deshalb ist Moledo und Viana do Castelo auf alle Fälle als ein gemeinsames Wind- und Kiterevier zu betrachten.

 

 

Spotbeschreibung (für Wind aus nördlicher Richtung)

Moledo funktioniert wie die Praia do Cabedelo in Viana do Castelo hauptsächlich bei Nortada. Diese wird auch hier thermisch verstärkt. Wenn die Nortada aus leicht westlicher Richtung reinkommt, gibt es potentiell höhere Wellen und der Wind ist weniger ruppig. Genau wie in Viana kann die Nortada hier auch sehr stark werden. Dann ist aber auch klar, dass 8 Windstärken trotzdem etwas böhig ankommen. Der Wind kommt mehr oder weniger sideshore an.

Wellen zum Abreiten gibt vor allem bei starkem Wind (ab 6 Bft)  und am besten in Kombination mit Swell. Doch Moledo fängt selbst den kleinsten Swell wesentlich besser ab als Viana. Denn auch wenn die Hafenmolen in Viana do Castelo eine noch so perfekte Welle formen mögen, so fangen diese leider auch den Windswell von Norden her ab. In Moledo hingegen ist außer der Insel nichts was den Windswell (der sich die gesamte Galizische Küste entlang aufbaut) aufhalten könnte. Am besten baut sich die Welle vor der Insel  in Luv an einem ein Riff auf. Außerdem befindet sich auch ein Riff bzw. eine Sandbank in Lee zwischen der Insel und den Häusern der Ortschaft Moledo. Diese beiden Wellen lassen sich wei folgt beschreiben:

 

Das Riff in Luv, vor der Insel

lässt sich insbesondere bei Flut, bzw. bei einsetzen der Ebbe gut an den dort brechenden Wellen erkennen. Leider ist hier die Wind- und Wellenrichtung meist nicht optimal zum abreiten. Es formt sich auch meist nichts cleanes womit man für längere Zeit Spaß haben könnte. Außerdem muss man acht geben, denn bei fortgeschrittener Flut zeigen sich immer mehr Riffelemente an der Wasseroberfläche. Da blutet das Board schnell! Trotzdem ist es schon fast romantisch vor der Insel mit Blick in die Flussmündung in den Wellen zu spielen. Für das Auge eine Wucht!

 

Das Riff in Lee, vor der Ortschaft Moledo

ist wenn man es bzgl. Flut und Ebbe gut erwischt richtig lecker. Hier formen sich mal mehr und mal weniger große Wellen die sich mit mehreren Turns abreiten lassen. Allerdings funktionieren diese nur bei fortgeschrittener Ebbe. Den Break teilt man sich (leider) mit Windsurfern die hier teilweise sehr radikal einfallen und die Rampen gerne zum Springen benutzen. Sehr schön anzuschauen wie sich hier die Windsurfer um ihre eigenen Achsen drehen. Auch als Kiter!

 

 

Moledo bei Ebbe bzw. Flut

Bei Ebbe treten mehrere Sandbänke vor dem gesamten Strand zwischen der Insel mit dem Castelo und der Ortschaf Moledo hervor. Hier entstehen an unterschiedlichen Stellen Wellen, die sich ebenfalls abreiten lassen. Bei Ebbe ist Moledo eigentlich eine rießige Spielwiese mit viel Platz für Wavefanaten und auch für Welleneinsteiger.

Allerdings muss man ganz klar betonen, dass die Welle in Moledo an Qualität mit Viana (wenns in Viana mal Welle mit Wind hat!) nicht mithalten kann. Dafür gibt es bei Nortada in Moledo häufiger Welle als in Viana. Denn im Gegensatz zu den vielen Beschreibungen im Internet, ist Viana in den Sommermonaten meist ein Flachwasserspot. Wer also Welle im Sommer sucht, wird in Moledo häufiger Freude haben als in Viana. Allerdings sollte man nach Moledo nur reisen, wenns wirklich kräftig mit über 6 Windstärken ballert.

Bei Flut ist Moledo ein Flachwasserspot, allerdings mit kabbeligem Wasser. Nur bei der Insel in Lee findet man eine kurze Strecke hinter der Sandbank mit spiegelglattem Wasser.

 

 

Alternativer Kitespot bei Südwind – LA LANZADA (auf der Halbinsel O Grove in Galizien, Spanien)

Der breite Sandstrand La Lanzada ist ca. 1,5 Stunden, 120 Km mit dem Auto von Moledo entfernt. Je nach Swell rollen in La Lanzada fette Walzen oder easy going Aufsteigerwellen mit sideonshore Wind an den ca. 2,5 Km langen Sandstrand. Spotdetails zur Playa La Lanzada gibts hier.

 

 

Overnight – Womo Stellplatz, Camping

Kiter- und Windsurfer stellen meist ihr Fahrzeug auf einem Seitenstreifenparkplatz hinter der Sanddüne (Google Maps: Rua de Fontela) ab. Hier kann man selbstverständlich auch im Womo übernachten. Trotz Schatten durch Laubbäume lässt sich allerdings die Parkplatzatmosphäre nicht verdrängen.

Deshalb könnte man den sehr gepflegten und schattigen Campingplatz (Camping Orbitur Caminha) im Wald zwischen Meer und Flussmündung ansteuern. Wer in diesem Camping nächtigt muss dann sein Material ca. 15 Minuten den Strand entlang tragen bis er in den Bereich mit Wind kommt. Für Kitesurfer ist dies mit Sicherheit akzeptabel, Windsurfern wird dies evtl. zu weit sein. Für Familien und Badegäste ist dieser Campingplatz deshalb zu empfehlen, weil es auf der Wind abgewandten Seite im inneren der Flussmündung einen Badestrand ohne Wellen gibt. Der Sandstrand vor Caminha ist gut vom Wind geschützt und bietet einen sehr flachen Einstieg den kleine Kinder lieben werden. 

 

 

 Meist windgeschützter Sandstrand auf der Flussinnenseite mit Blick auf Caminha. Sehr beliebt bei Familien mit Kindern.

 

 

NoWindAction

 

Baden und Bars

Auf der Flusseite der Praia de Moledo geht der feine Sandstrand weiter. Diese Seite gehört bereits zu Caminha und ist ideal zum Baden (auch für Kinder, wie oben erwähnt) und um sich in einer der Bars ein paar gemütliche Drinks zu kaufen.

 

Ausgehen und Aussichtspunkt in Caminha

Caminha besitzt einen sehr schönen historischen Ortskern mit Bars und Restaurants. Tagsüber als auch Abends kann man hier südländischen Flair entspannt genießen. Oberhalb des Ortes findet man einen Mirador (ausgeschildert), der weitreichende Blicke über den Fluss auf das spanische Ufer und den Badestrand des Flusses Minho gewährt.

 

 

Moledo im Video – Kitesurfer and Politik Desperados

Für Surfer ist Portugal ein Höhenflug der Gefühle. Für Wellenreiter und Kitesurfer! Doch Portugal gehört auch zu den ärmsten Ländern Europas. Die Politik ist von Krisen geschüttelt. So lecker die Wellen an den endlosen Sandstränden Portugals laufen, so hart ist das Leben der einfachen Bevölkerung die teilweise mit Löhnen unter 600 Euro pro Monat auskommen muss. Das Video zeigt den Kontrast zwischen Misswirtschaft und Surferidylle.

 

 

 

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Pedro May <![CDATA[Portugal Nord: VIANA do Castelo, Kite & SUP]]> http://www.photoworldwide.de/?p=3034 2014-12-14T16:48:18Z 2014-11-17T07:42:10Z   Feinster Atlantikswell und Flachwasser vor den Toren der historischen Stadt Viana do Castelo ziehen Kite- und Windsurfer in den grünen Norden Portugals. Gesurft wird an der Praia do Cabedelo im Süden der Stadt Viana do Castelo. Der Cabedelo Beach beginnt am Hafen, dort wo der Fluss Lima ins Meer mündet. Hafen klingt nach Industrieanlagen […]

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Feinster Atlantikswell und Flachwasser vor den Toren der historischen Stadt Viana do Castelo ziehen Kite- und Windsurfer in den grünen Norden Portugals. Gesurft wird an der Praia do Cabedelo im Süden der Stadt Viana do Castelo. Der Cabedelo Beach beginnt am Hafen, dort wo der Fluss Lima ins Meer mündet. Hafen klingt nach Industrieanlagen und Kränen. Stimmt auch, aber die Hafenbefestigungen, insbesondere die beiden Molen machen den Kite-, Wind- und Wellenreitstrand zu einer der Besten in ganz Portugal, vielleicht auch auf der gesamten Iberischen Halbinsel. Vorausgesetzt Wind und Welle verabreden sich zur gleichen Zeit in Viana do Castelo!

Viana do Castelo (Praia do Cabedelo) ist ca. eine halbe Stunde mit dem Auto von Moledo entfernt. Deshalb ist Viana do Castelo und Moledo auf alle Fälle als ein gemeinsames Wind- und Kiterevier zu betrachten.

 

 

 

Spotbeschreibung Praia do Cabedelo (Viana) – beste Wind- und Wellenzeit

Eine innere und eine äußere Mole kanalisieren die Flussmündung und sortieren die Wellen elegant und fein. Deshalb gibt es am nördlichen Ende des sichelförmigen Strandes Cabedelo, direkt vor den Molen bei leicht ablandigem Wind (aus Norden) oder sideshore Wind (aus Nordwesten) Flachwasser für Twintip-Trickser und jene Beginner die bereits sicher Höhe laufen können. Denn Viana ist keineswegs immer nur ein Revier für Wellenhungrige! Vielmehr werden hier Freerider mindestens genauso glücklich wie Wavefreaks. Denn oftmals bleibt der Atlantik auch hier ziemlich flach. Insbesondere im Hochsommer wenn der Westswell ausbleibt.

Aber an Tagen mit Swell formen sich nur 200 Meter südlich der Mole schon die ersten Wellen, deren Qualität stark vom Tidenstand abhängt. Je weiter man sich von den Molen entfernt, desto größer, aber auch ungeordneter läuft der Swell und desto schwächer wird der Wind aus nördlicher Richtung (Nortada).

Am Cabedelo Strand gibt es von Muscheln (sehr schmackhaft!) bevölkerte Gesteinsbrocken. Diese kleinen Felsen sind bei Ebbe gut erkennbar. Die beste Wellenqualität ist ca. zwei Stunden vor der Ebbe und zwei Stunden nach der Ebbe. Dann ist das Wasser auch noch in einem sicheren Abstand zu den Felschen.

 

 

 

Wind und Welle gleichzeitig

In Viana do Castelo wird das ganze Jahr über gesurft. Kitesurfen, Windsurfen, Wellenreiten und SUP. Allerdings ist die Saison in der man zuverlässig Wind und Welle (gleichzeitig!) findet nur sehr kurz. Und genau das ist der große Hacken am Wind- und Kitesurfspot Viana do Castelo. Leider. Denn die beste Windzeit ist von Mai bis August. Die besten Wellen gibt es bei Swell aus westlichen und südwestlichen Richtungen von September bis Juni.

Im Winterhalbjahr ist der Südwestswell ist die Hauptspeise. Dieser Swell aus südlicher Richtung entsteht dann, wenn Tiefs (aus Südwest und West) den Atlantik richtig aufmischen. Diese Tiefs sind leider auch sehr häufig mit schlechtem Wetter in Form von Regen verknüpft.

Im Sommerhalbjahr gibt es häufig trockenes Wetter mit konstantem Wind aus nördlichen Richtungen. Dieser Nordwind bläst am zuverlässigsten in den Monaten Juli und August und wird regelmäßig von der lokalen Thermik verstärkt.  Diese thermisch verstärkte Nortada macht dann auch Windsurfer glücklich wenn sie kleines Material riggen können. Allerdings gibt es in den windsicheren Monaten Juli und August relativ selten gleichzeitig Westswell. Durch die Molen im Norden des Cabedelo Strandes bleibt das Wasser im Hochsommer somit oft flach.

Somit gibt es die sichereste Wind- und Wellenkombination lediglich in den Monaten Mai und Juni. In den Sommermonaten Juli und August nimmt die Wellenwahrscheinlichkeit wegen der fehlenden Tiefs stark ab, dafür ballert die Nortada aus Nordwest um so zuverlässiger und stärker. Außerdem erhitzt sich in den warmen Hochsommermonaten die Küste rund um Cabedelo besser, sodass die Thermik den trockenen Nordwind regelrecht ansaugen kann.

 

 

 

Windsicherheit

Viana do Castelo ist nach Guicho  (bei Lissabon) einer der windsichersten Kite- und Windsurflocations Portugals. Trotzdem wird man in Viana do Castelo enttäuscht, wenn man glaubt es gäbe hier in den windstärksten Monaten Juli und August jeden Tag Wind. 60 bis 70 %  Windwahrscheinlichkeit über vier Beaufort sind sicherlich ein gutes Richtmaß für Viana. In den für Wellenkiter interessanten Monaten Mai und Juni liegt Windwahrscheinlichkeit bei ca. 50 %. Wenn der Wind aus nördlichen Richtungen (Nortada) seine Arbeit einmal richtig angefangen hat, dann bleibt er aber meist für mehrere Tage. Nach einer Nortada-Periode kann dann auch mal gerne für 10 Tage Flaute sein. Leider eine traurige Tatsache, selbst in den Monaten mit hoher Windwahrscheinlichkeit wie Juni, Juli und August.

 

 

Alternativer Kitespot bei Südwind – LA LANZADA (auf der Halbinsel O Grove in Galizien, Spanien)

Der breite Sandstrand La Lanzada ist ca. 2 Stunden, 120 Km mit dem Auto von Moledo entfernt. Je nach Swell rollen in La Lanzada fette Walzen oder easy going Aufsteigerwellen mit sideonshore Wind an den ca. 2,5 Km langen Sandstrand. Spotdetails zur Playa La Lanzada gibts hier.

 

 

 

Regenwahrscheinlichkeit

Selbstverständlich regnet es auch im Mai und Juni immer wieder und lähmt somit die Thermik für ein bis zwei Tage nach Einsetzen der Nortada. Nicht umsonst ist der Norden Portugals um einiges grüner als der Süden.

Wem es nichts ausmacht, seine Kite- oder Windsurfsession mit einem Regenschauer zu beenden, der kann bei Wind aus Südwest und West (meist im Winterhalbjahr) die wirklich fetten Wellen rippen. Die Regentiefs im Winter (aus Süd und Südwest) schieben kräftigen Swell vor sich her, den selbst die Molen in Cabedelo do Viana (insbesondere wegen ihrer Ausrichtung im Norden des Strandes) nicht abhalten können. Hingegen läuft der Swell aus nördlicher Richtung um so cleaner je dichter man an den Molen surft.

 

 

 

Windvorhersage für Viana do Castelo

Windfinder und Windguru funktionieren gleichermaßen gut. Windguru bietet eine korrigierte Version (Dropdownmenü Optionen, Version Laurenzo) für Cabedelo an. Es ist auf alle Fälle empfehlenswert diese studieren. Laurenzo addiert in Abhänigkeit von der genauen Windrichtung und dem Anteil der Bewölkung diverse Windgeschwindigkeiten hinzu. Ein Ergebnis welches speziell die Windstärke am Strand von Cabedelo darstellt. Siehe Graphik – Windguru VIANA modified

Die Nortada (Wind aus Nordwest bzw. Nord) wird bei Null Bewölkung am Stärksten. Je blauer der Himmel, desto höher ist also die Wahrscheinlichkeit, dass die Thermik die angezeigte Windstärke (in der nicht korrigierten Version von Windguru) deutlich anhebt. Je länger der letzte Regen her ist, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit für starken Wind der auch Windsurfer glücklich macht. Leider müssen sich dann auch Wind- und Kitesurfer den Peak teilen.

 

 

 

Moledo – alternativer Wellenspot (bei starkem Nordwind und wenig Welle in Viana)

Nicht ohne Grund ist Moledo der Kite- und Windsurfspot der Locals aus Galicien und Portugal. Sie alle haben ein Ziel: Welle abgreifen wenn der Wind in Viana (wie so oft) wieder mal alles glatt bügelt. Moledo ist von Viana ca. eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt.
Check: Spotbeschreibung Moledo

 

 

Overnight – Camping in Viana do Castelo bzw. an der Praia do Cabedelo

 

Campingplatz

Die meisten ausländischen Wind- und Kitesurfer die mit dem Wohnmobil anreisen campieren in einem der drei Campingplätze die alle südlich von Viana liegen. Allerdings macht es den Eindruck, als ob lediglich der Orbitur-Orbiturcampingplatz Ausländer willkommen heißt. Denn die anderen in unmittelbarer Umgebung gelegenen Campinganlagen sind größtenteils mit Dauercampern (nicht Surfern!) belegt.

Der Orbiturcamping bei Viana do Castelo ist je nach Saison in der Tat ein Campingplatz der sich auf Surfer eingestellt hat. Immerhin liegt er auch unmittelbar hinter den Dünen vor dem Einstieg für Wind- und Kitesurfer. Vom Orbitur-Campingplatz hat man die kürzeste Tragestrecke. Und was auch sehr wichtig ist, das Auto ist sicher geparkt. Das Publikum ist sehr international, aber auch Portugiesen aus den entfernten Inlandsprovinzen fühlen sich hier wohl.

Hinweis: Die Gebühr für den Campingplatz  lässt sich für all jene die mehr als 10 Nächte bleiben um fast 50 % reduzieren, wenn man

a) Mitglied in der Orbitur-Campingplatzvereinigung wird und
b) sich Übernachtungsvoucher kauft.

Mitglied werden und Übernachtungsvoucher kaufen kann man vorab in Kombination mit einer Reservierung (im Juli und August empfohlen) per Email  oder spontan vor Ort erledigen. Die Hütten die der Orbitur-Campingplatz ebenfalls anbietet sind in der Hochsaison häufig sehr ausgebucht und deshalb größtenteils von der Reduktion via Übernachtungsvoucher ausgeschlossen.

Der Orbitur-Campingplatz ist zwar ziemlich gut Windgeschützt, bietet aber leider keinerlei Aussicht aufs Meer. Wer also Wert auf Panorama legt ist hier verkehrt!

 

Hotel/Pension

In Viana do Castelo als auch in der Nähe der historischen Brücke (Avenida Paulo VI) auf der Flussseite der Kitepraia Cabedelo (Strand südlich von Viana do Castelo, südlich des Lima Flusses) gibt es Pensionen bzw. Hotels. Wer in Viana do Castelo schläft, kann die sehr schöne Stadt genießen und per Bootstransfer (ca. jede Stunde in den Sommermonaten, Preis ca. wie öffentliches Verkehrsmittel) zum Cabedelo Kitebeach fahren. Diese Variante empfehle ich insbesondere für Flugreisende mit nicht surfender Begleitung.

 

Parkplatz – Wild campen

Locals als auch Campingplatzagegner parken und schlafen direkt an einem der Parkplätze hinter der Düne bzw. neben dem Fluss Lima. Schatten oder kein Schatten, das ist hier die Frage.

a) Bei der Vianalocals Strandbar/Restaurant gibt es ebenfalls Parkplätze. Hier hat man nicht weit zu dem ansprechenden Beachrestaurant (mit W-LAN) und dem Vianalocals Wind- und Kite- SUPsurfshop.

b) Oberhalb der Vianalocals Strandbar gibt es einen gekiesten Parkplatz mit der besten Aussicht (auf den am Fluss Lima und den Hafen) von allen Stellplätzen inklusiv Orbitur-Campingplatz. Gratis – ganz umsonst!

c) Leider sind alle bisher beschriebenen Parkplätze  (a – c) schattenlos. Ein guter Grund sein Womo in der Häusersiedlung zu parken und ein paar Meter weiter zu laufen oder wie gesagt auf den Meerblick zu verzichten und im Orbitur Campingplatz Geld fürs Wohnen zu zahlen. Oder folgende Parkoption im Süden zu nutzen:

d) Wer einen kostenlosen schattigen Park- und Schlafplatz für sein Womo sucht findet eine Möglichkeit im südlichen Cabedelo Strandabschnitt. Leider ist auch dieser ohne Blick auf den Beach. Somit befindet sich das Auto ziemlich unbeaufsichtigt, wenn niemand beim Fahrzeug bleibt. Dieser Stellplatz befindet sich direkt hinter jenem Strandabschnitt der sich als SUP und Wellenreitspot etabliert hat. Dieser Parkplatz mit öffentlichen Toiletten (im Sommer geöffnet) befindet sich auf der Landstraße Richtung Praia Amorosa. Nach der historischen Brücke (Avenida Paulo VI) über den Fluss Lima biegt man im Ortsteil Darque Richtung Praia Amorosa ab und folgt der Landstraße bis links ein Kieswerk mit Baustoffhandel erscheint. Ein graublaues Schild mit der Aufschrift SECIL markiert das Unternehmen. Schräg gegenüber, also auf der rechten Seite der Teerstraße führt eine unmarkierte Kopfsteinpflasterstraße bis zum Parkplatz hinter den Dünen. Dieser Parkplatz ist insbesondere für jene eine gute Option, die kostenlos Schlafen und dem touristischen Rummel auf dem Camping entgehen wollen. Besonders an windlosen Tagen, wenn SUP oder Wellenreiten angesagt ist, stellt der Parkplatz eine gute Option dar um sein Material nicht den Strand  entlang (z. B. vom Orbitur-Camping) zum Spot tragen zu müssen.

 

 

 

NoWindAction

 

Shopping – Lebensmittel

Lebensmittel gibt es in dem kleinen Campingplatzshop (Shampoo, Brot, Gemüse) und in einem Minimercado am Rande der Wohnsiedlung Richtung Ortsteil Darque. Egal wo man mit dem Womo nächtigt, diese beiden kleinen Shops sind bequem zu Fuß oder per Bike zu erreichen.

Größere Einkäufe erledigt man in dem Industriegebiet von Darque. Mit dem Auto erreicht man dieses vom Kitebeach Cabedelo aus in ca. 10 Min. Vom Baumarkt bis zum Lidl steht zum Shoppingmassaker bereit.

 

Exkursionen

 Stadtbesichtigung Viana do Castelo – Bootstransfer vom Kitebeach

Ein Besuch der historischen Altstadt von Viana do Castelo gehört zum Pflichtprogramm für all jene die längere Zeit in der Region verweilen. Kaufläute errichteten von ihren Gewinnen Prunkhäuser die sich heute als Reihenstadthäuser die Klinken in die Hand geben. Mit Fliesenpaneelen belegte Häuserfassaden, Granit, Renaissance, Barock und Manuelinik bestimmen das Stadtbild. Straßenkaffees und Restaurants in schmalen Gassen laden zum Verweilen ein. Selbstverständlich sollte man es sich auch nicht entgehen lassen, mit der Standseilbahn auf den berühmten Aussichtspunkt vor der Wallfahrtskirche Santa Luzia zu fahren. Von hier hat man einen traumhaften Blick auf die Stadt Viana do Castelo und die umliegenden Strände, sowie den Flussverlauf des Lima. Die Stadtseilbahn startet neben dem Bahnhof im Zentrum von Viana do Castelo.

Das Stadtzentrum von Viano do Castelo lässt sich bequem vom Kite- und Windsurfstrand Praia do Cabedelo aus erreichen. Am einfachsten ist es, man nimmt das kleine Fährboot über den Fluss Lima. Das Boot fährt in den Sommermonaten ca. jede Stunde in beide Richtungen und kostet nur eine sehr geringe Gebühr. Der Anlegesteg in Cabedelo do Viana ist bequem vom Orbitur-Camping bzw. von den oben beschriebenen Stellplätzen (in der Siedlung bzw. bei der Vianolocals Bar) bequem zu Fuß zu erreichen. In Viana do Castelo Stadt legt das Boot unmittelbar vor dem historischen Zentrum an.

 

Stadtbesichtigung Ponte de Lima

In ca. 30 Minuten (ca. 30 Km) ist man mit dem Auto in der wunderschönen Kleinstadt Ponte de Lima. Das Highlight von Ponte de Lima ist eine römische Brücke über den Fluss Lima und der Stadtmarkt vor den eindrucksvollen Herrenhäusern. Die Stadt glänzt mit gemütlichen Cafes und schattigen Restaurants.

 

 

Viana do Castelo im Video – Kitesurfer and Politik Desperados

Für Surfer ist Portugal ein Höhenflug der Gefühle. Für Wellenreiter und Kitesurfer! Doch Portugal gehört auch zu den ärmsten Ländern Europas. Die Politik ist von Krisen geschüttelt. So lecker die Wellen an den endlosen Sandstränden Portugals laufen, so hart ist das Leben der einfachen Bevölkerung die teilweise mit Löhnen unter 600 Euro pro Monat auskommen muss. Das Video zeigt den Kontrast zwischen Misswirtschaft und Surferidylle.

 

 

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Pedro May <![CDATA[Lissabon, GUINCHO, Großstadtrevier für Kitesurfer]]> http://www.photoworldwide.de/?p=3056 2014-12-14T16:57:31Z 2014-11-15T13:24:30Z   Guincho ist Legende. Nicht ohne Grund. Denn Guincho ist der zuverlässigste Wellenspot mit Wind in ganz Portugal. Von Mai bis September ballert in Guicho nicht nur die thermisch verstärkte Nortada kräftig Wind in die Kitesurfsegel, sondern spült so gut wie immer gut surfbaren Swell zwischen 1 und 2 Metern an den breiten Sandstrand des […]

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Guincho ist Legende. Nicht ohne Grund. Denn Guincho ist der zuverlässigste Wellenspot mit Wind in ganz Portugal. Von Mai bis September ballert in Guicho nicht nur die thermisch verstärkte Nortada kräftig Wind in die Kitesurfsegel, sondern spült so gut wie immer gut surfbaren Swell zwischen 1 und 2 Metern an den breiten Sandstrand des Nobelortes Cascais bei Lissabon. Die Wind- und Kitesurfbucht ist eingerahmt von einer malerischen Steilküstenkulisse. Doch die Rahmenbedingungen sorgen für eine natürliche Selektion insbesondere bei Kitesurfern.

 

 

Somit ist Guincho auch einer der weltweit wenigen kite- und windsurfbaren Beaches, die sich in Großstadtnähe befinden. Immerhin ist Lissabon einer der abwechslungsreichsten Großstädte Europas! Die Stadt mit teils brasilianischer Atmosphäre vereint das alte südländische Flair mit dem modernen Europa gleichermaßen. Somit lassen sich hier Kitesurfen und Kulturreise optimal miteinander verbinden. Ein Besuch im größten Aquarium Europas in dem postmodernen Expogelände bietet sich regelrecht an, wenn der Passatausläufer (Nortada) wegen mangelnder Thermik die Küste nicht erreicht. Denn selbst wenn Guincho der windigste Ort Portugals im Sommerhalbjahr sein mag, so bedeutet dies keinesfalls, dass es hier jeden Tag Wind über 4 Beaufort gibt.

 

 

Die Wind- und Kitesurfbedingungen in Guincho

Voraussetzung damit es hier richtig Wind im Segel gibt, ist die Thermik, welche durch die Sanddünen im Hinterland erzeugt wird. Weiterhin verantwortlich für den oft starken und leider auch böigen Wind am Strand von Guincho ist der Leitplankeneffekt der durch den Berg nördlich der Praia do Guincho wird.

Meist gibt es starken bis sehr starken Wind für kleine Kites für mehrere Tage hintereinander. Wenn die Nortada richtig reindrückt so variiert die Kitegröße zwischen 5 und 10 qm2. Meist beginnt es am frühen Nachmittag ganz locker und nimmt dann im Laufe des Tagesverlaufes heftig zu. Typisch ist es, dass man zwischen 15 h und 16 h mit 9 m2 rumgurkt und dann ab 17 h gerne einen 7 m2 oder auch 6 m2 Kite pumpt. Die ganz heftigen Tage spucken Windsurfer wie aus dem Nichts aufs Wasser, während 5 qm2 Kites am Himmel um ihre Existenz kämpfen. Leider gehört Guincho nicht zu den Revieren, bei denen man behaupten könnte der Wind käme konstant wie aus dem Föhn. Aber starker Wind ist wie vielerorts immer etwas böhig. Somit werden nur fortgeschrittene Rider in Guincho richtig Freude haben.

Strände mit Wind gibt es viele. Aber Wind und Welle ist besonders im Sommer in Europa etwas seltenes. Leider etwas sehr sehr seltenes! Während in Viana do Castelo im Norden Portugals die Wellenwahrscheinlichkeit im Hochsommer relativ niedrig ist, findet man in Guincho immer noch Windwellen mit bis zu 2 Meter zum Abreiten. Die Praia do Guincho ist so optimal nach Nordwesten ausgerichtet, dass die Nortada aus Nord, Nordwest bzw. Nordwestwest die Wellen optimal an den flach abfallenden sandigen Beach schiebt. Aber auch Swell aus West und/oder Süd kommt hier in Abständen von über 10 Sekunden rein.

Am saubersten rollen die Wellen bei Midtide, also jeweils bei Flut- und Ebbehalbzeit. Bei Flut nimmt der Wind im übrigen eher zu als bei Ebbe. Mit diesem Effekt kann man kalkulieren, wenn es darum geht, den eventuell zu starken oder zu schwachen Wind an sein Kiteequipment anzupassen.

Wer nach Guincho reist, kommt zum Wellen abreiten. Je nach Windstärke und vorangegangenem Westswell rollen hier teilweise gewaltige Walzen an den Strand. Kitesurfer mit Wellenerfahrung werden aufgrund des sideshore bzw. sideonshore Windes feststellen, dass der Swell relativ leicht frontside zu rippen ist. Allerdings sollte man auch wissen, wann es Zeit ist auch mal umzudrehen. Denn immer wieder kommt es vor, dass ein paar Sets mit über 2 Meter Höhe hohl brechen, während die darauf folgenden Wellen feine Ritte down the line mit mehreren Turns zulassen.

Der Beach ist unübersehbar in 2 Bereiche geteilt. Wie mit dem Lineal ausgemessen “schmücken” einige niedrige Felsen die Mitte des Kite- Wind und Wellenreitstrandes. Gerade diese Felsen in der Mitte, als auch die Steilküste links und rechts der Praia und die beeindruckenden Wellen sorgen dafür, dass man hier keine Anfänger am Strand trifft. Na ja, am Strand vielleicht schon aber im Wasser bestimmt nicht!

Trotzdem gibt es hier auch die Tage mit Wellen unter einem Meter. Das sind häufig jene Tage, an denen die Thermik erst in den Abendstunden (z. B. ab 17 h im Juni) den notwendigen Turbo zuschaltet. Wenn sich das Hinterland trotz nördlicher Windströmung (Nortada) zu sehr aufheizt, kann die in der Dünenlandschaft hinter dem Beach gespeicherte Wärme nicht richtig umgesetzt werden. Das bedeutet, dass der Wind erst dann einsetzt, wenn sich das Inland abkühlt. Also in den Abendstunden.

Achtung: Auch wenn sich der Wind nur langsam gegen Abend von Norden oder Nordwesten durchsetzt, sollte man kein zu großes Material aufbauen. Mit 8 m2 (Waveboard) ist ein 80 Kg schwerer Mann gut bedient. Denn wenn sich die Thermik einmal durchgesetzt hat, ballerts bis spät in die Nacht. Und ganz Guincho like, nicht zu schwach!

Wichtig ist es auch zu wissen, dass wenn es während der Zeit auf dem Wasser plötzlich merklich wärmer wird, ist es höchste Zeit mit seinem Kite den Beach anzusteuern. Denn dann kann er Wind innerhalb einer Minute zusammenfallen. Also unbedingt die Locals beobachten und schnell reagieren!

 

Badegäste insbesondere in den Schulferien und an Wochenenden

Die Badegäste halten sich in der Regel (außer im Hochsommer, wenn es besonders heiß und tagsüber trotz Nordströmung windstill sein kann) im rechten Strandabschnitt auf. Denn hier ist man im windschatten der Steilküste gut vor dem fliegenden Sand geschützt. Denn im Sandstrahlgebläse sitzt nicht mal ein Surfer gerne. Trotz des häufig starken Windes kann es an dem Strand in Großstadtnähe gerade an den Wochenenden, insbesondere im Hochsommer sehr voll werden.

Deshalb sollte man selbst in der Kite-Nebensaison (Mai, Juni, September) prinzipiell eher während der Woche und nicht an den Wochenenden an der Praia do Guincho aufschlagen. Denn leider ist der Peak links und rechts der Felsen relativ klein, so dass man häufig um einen Platz in der Welle kämpfen muss.

 


 

 

 

Overnight – sicher Parken und im Wohnmobil schlafen.

Parkplätze findet man südlich und nördlich oberhalb des Kite-, Wind- und Wellenreitstrände der Praia do Guincho. Genauer gesagt gibt es beim Hotel Muchaxo im Süden der Bucht kostenlose Parkplätze. Im Norden der Bucht ist der über eine kurze Piste erreichbare kostenpflichtige Parkplatz aber die sicherere Alternative. Denn auf dem kostenlosen Parkplatz vor dem Hotel Muchaxo wird häufig eingebrochen. Der kostenpflichtige Parkplatz oberhalb dem nördlichen Ende der Bucht ist bestimmt deshalb sicherer, weil hier Parkwächter das Parkplatzgelände ablaufen. Wie auch immer, ganz vor Einbrüchen ist man auch hier mit Sicherheit nicht geschützt. Zum Einen weil der kostenpflichtige Parkplatz nicht immer mit Parkplatzeinweisern (dann ohne Bezahlung) besetzt ist, zum Anderen, weil es sich eben in erster Linie um Parkplatzeinweiser und nicht um einen Securitydienst handelt. 100 % sicher ist allerdings kein Parkplatz. Ob bewacht oder nicht!

Beide Parkplätze setzen voraus, dass man sein Kitesurfmaterial zum Beach runter trägt. Der Parkplatz bleibt deshalb immer etwas oder ganz außerhalb des Sichtfeldes. Leider kann man auf dem privaten und kostenpflichtigen Parkplatz nicht übernachten. Wohnmobile, etc. werden in den frühen Morgenstunden zwischen 4 – 7 h nicht geduldet. Deshalb sucht man sich im Hinterland einen windgeschützten Stellplatz oder mietet sich im Orbitur Camping (ca. 2 Km vom Beach entfernt) ein und freut sich über W-Lan und Waschmaschine.

Einen guten kostenlosen Stellplatz auf dem in der Regel Wohnmobile geduldet werden findet man am Ende der Piste die zum kostenpflichtigen Parkplatz führt. Die Piste endet am Castelo do Guincho (TomTom Navi kennt diesen Ort!). Hier kann man in der letzten Kurve rechts ober neben dem Castilo do Guincho schlafen. Wenn der Wind allerdings nachts richtig durchballert, dann wohnt man in seinem Womo wie auf einem Schiff. Es schaukelt und pfeift. Einschlafen wird dann ohne einen entsprechenden Alkoholpegel zur echten Aufgabe. Deshalb empfehle ich bei starkem Wind im Hinterland eine geschützte Stelle zu suchen. Bei Windstille ist der Stellplatz neben dem Castelo do Guincho allerdings sehr romantisch und man hat einen genialen Blick auf die Praia do Guincho und die Steilküste im Norden. Frühmorgens wird man von Anglern begrüßt.

 

 

 

Wassertanken für Wildcamper

Wer nicht am Campingplatz schläft muss früher oder später Wassertanken. Im Nachbarort Malveira gibt mehrere Brunnen mit Trinkwasser in sehr guter Qualität. Zwei Brunnen/Wasserhähne findet man im Ort selbst. Leider gibt es hier nur wenig Platz zum Halten. Deshalb sind diese Wasserhähne nur für Womo-Fahrer interessant, die ihr Trinkwasser mit einem Zweirad und Kanistern besorgen.

Der für Wohnmobile interessanteste Wasserhahn ist allerdings jener, der sich ca. 500 Meter außerhalb von Malveira befindet. Nämlich auf der steilen Straße Estrada de Serra. Diese Quelle liegt unübersehbar links (von Guincho kommend) auf dem Weg nach Convento do Capuchos (ausgeschildert) nach einem steilen Anstieg auf eine Anhöhe. Diese auch für große Wohnmobile geeignete Quelle liegt ca. 5 Km vom kostenpflichtigen Parkplatz in Guincho entfernt. Hier hat man ausreichend Platz zum Parken und benötigt nur einen sehr kurzen Schlauch zum Tanken. Leider ist der Wasserhahn ohne Gewinde, so dass man den Schlauch mit der Hand halten muss oder man arbeitet mit einer Gießkanne.

 

NoWindAction

Strandbar

Am Guincho Beach gibt es selbstverständlich eine Strandbar. Im Sommer werden zusätzliche Bars aufgebaut in denen bis spät in die Nacht Party gemacht wird.

 

Shopping

Die Stadt im Hinterland von Guincho heißt Cascais und bietet alle Arten von Einkaufsmöglichkeiten. Das Shoppingcenter “Cascais Shopping” lässt so gut wie keine kommerziellen Wünsche übrig. Das Shoppingcenter ist deshalb leicht zu finden, weil es unmittelbar an der A16 liegt. Kennt jedes Navi!

 

Lissabon – Stadtbesichtigung

Mindestens 2 Tage und 3 Nächte sollte man für eine Besichtigung der besonders abwechslungsreichen Hauptstadt Lissabon einkalkulieren. Dafür empfiehlt es sich einen Campingplatz oder ein Hotel in Stadtnähe zu buchen.

 

 

 

 

Guincho im Video – Kitesurfer and Politik Desperados

Für Surfer ist Portugal ein Höhenflug der Gefühle. Für Wellenreiter und Kitesurfer! Doch Portugal gehört auch zu den ärmsten Ländern Europas. Die Politik ist von Krisen geschüttelt. So lecker die Wellen an den endlosen Sandstränden Portugals laufen, so hart ist das Leben der einfachen Bevölkerung die teilweise mit Löhnen unter 600 Euro pro Monat auskommen muss. Das Video zeigt den Kontrast zwischen Misswirtschaft und Surferidylle.

 

 

 

 

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Pedro May <![CDATA[Schülerpraktikum in Peking – Workshop Umweltschutz in Industrieunternehmen in Nanjing]]> http://www.photoworldwide.de/?p=2999 2014-11-05T10:07:11Z 2014-10-30T14:24:41Z   Im Juni 2014 nahmen 13 Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Cornelia Linnhoff (Schulleiterin), Christana Berger und Ernst Mühlbauer (Lehrer) an einer berufsorientierten Schülerreise nach China teil, die auch diesmal unter einem umweltpolitischen Leitthema stand.  Die Fa. Rosenberger Hochfrequenztechnik aus Fridolfing gab den Traunreuter Realschülern die Chance ein Schülerpraktikum in ihrer Niederlassung in Peking […]

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Im Juni 2014 nahmen 13 Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Cornelia Linnhoff (Schulleiterin), Christana Berger und Ernst Mühlbauer (Lehrer) an einer berufsorientierten Schülerreise nach China teil, die auch diesmal unter einem umweltpolitischen Leitthema stand.  Die Fa. Rosenberger Hochfrequenztechnik aus Fridolfing gab den Traunreuter Realschülern die Chance ein Schülerpraktikum in ihrer Niederlassung in Peking zu machen. Im Rahmen des PASCH Projektes der Realschule Traunreut konnten die Schüler neue Freundschaften mit Schülern der Partnerschule „Middle School No. 67“ in Peking knüpfen. Immerhin waren die Schüler für einige Tage in chinesischen Gastfamilien untergebracht.

 

 

 

Gemeinsam mit den chinesischen Lehrern und Schülern wurde zudem ein Co2 Workshop durchgeführt, in dem verschiedene Themen allgemein verständlich visualisiert wurden, die zur CO2 Reduzierung beitragen können. Die Ergebnisse wurden besprochen und diskutiert, anschließend in einer Ausstellung präsentiert.

Zentrales Thema dieser Schülerreise war wieder ein Werksbesuch bei der Fa. Rosenberger mit einem zweitägigen Praktikum bei dem sich die Jugendlichen beruflich informieren und praktisch beweisen konnten. Dieser Aufenthalt ist der freundlichen Unterstützung von Hans Rosenberger zu verdanken.

Neben dieser Möglichkeit zur Berufsorientierung hatte die Delegation auch noch die Möglichkeit das ARD-Studio in Peking zu besuchen und so einen Einblick in die komplexe Arbeit von Journalisten in China zu bekommen. Außerdem stand ein Besuch des Goethe-Institutes auf dem Programm und ein zum Thema der Reise passender Vortrag bei Greenpeace über „detox“ rundete die eindrucksvollen Tage in Peking ab.

 

 

Erstmalig konnte die Fa. BSH-Hausgeräte GmbH als Sponsor gewonnen werden, und so wurden neben einem Werksbesuch in Nanjing auch interessante Aspekte der Unternehmensführung eines deutschen Konzerns in China, besonders auch in Bezug auf umweltpolitische Aspekte in einem Industrieunternehmen deutlich gemacht. Unser Dank gilt hier besonders Herrn Helminger von BSH-Hausgeräte in Nanjing, der der Lehrer und Schülergruppe den Aufenthalt in Nanjing nicht nur Themen bezogen, sondern auch sehr abwechslungsreich gestaltete.

Den Abschluss dieser berufsorientierten Schülerreise bildete ein eintägiger Aufenthalt in Shanghai mit einer atemberaubenden Sightseeingtour. Alle Beteiligten nahmen nicht nur eine Menge neuer Eindrücke und Erfahrungen mit, sondern wurden auch sensibilisiert unsere Umwelt wacher und intensiver zu betrachten und den nachhaltigen Umgang mit ihr zu unterstützen und mitzutragen. Letztendlich geht es auch darum die Schüler zu einer Ausbildung oder einem Studium für Umwelttechnologien zu gewinnen.

 

 

 

Die Schüler der Realschule Traunreut Simon Maiwälder und Max Grass (15 Jahre) haben die Eindrücke der Reisegruppe in einer Videodokumentation dargestellt:

 

 

Text und Fotos für diesen Beitrag
Herr Ernst Mühlbauer, Lehrer, Realschule Traunreut

 

PASCH-Guides

Frau Cornelia Linnhoff, Schulleiterin, Realschule Traunreut
Frau Christina Berger, Lehrerin, Realschule Traunreut
Herr Ernst Mühlbauer, Lehrer, Realschule Traunreut

 

Detailierter Reiseplan
Travel agenda - Schülerpraktikum & Umweltschutz 2014 (Update 30.10.14)

 

Netzwerk, Sponsoren & Support

- Mittelschule Nr. 67 in Peking/ China
- Greenpeace Peking
Goethe Institut Peking
Rosenberger Hochfrequenztechnik in Fridolfing (industrieller Partner)
Rosenberger Asia Pacific Electronic Co., Ltd. in Peking
Bosch-Siemens-Hausgeräte BSH in Traunreut (Umweltworkshop)
- Bosch-Siemens – BSH Home Appliances (China) Co., Ltd. in Nanjing
Lions Club Übersee - Forum am Chiemsee – Cyber

- u. a.

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Pedro May <![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit: Food Explorer – Alpenüberquerung]]> http://www.photoworldwide.de/?p=2980 2014-10-16T12:27:57Z 2014-10-14T07:28:16Z     Hier finden Sie eine Auswahl der Medienberichte zum Projekt Food Explorer – Alpenüberquerung. Die Aktion wurde in Cooperation mit Schülern der Realschulen Traunreut, Traunstein und Trostberg sowie dem Hauptsponsor der European Learning Industry Group (ELIG) durchgeführt.     Traunreuter Anzeiger Projektpräsentation auf Frankfurter Buchmesse – Klima schützen mit regionalen Produkten Schüler der Realschule […]

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Hier finden Sie eine Auswahl der Medienberichte zum Projekt Food Explorer – Alpenüberquerung.

Die Aktion wurde in Cooperation mit Schülern der Realschulen Traunreut, Traunstein und Trostberg sowie dem Hauptsponsor der European Learning Industry Group (ELIG) durchgeführt.

 

 

Traunreuter Anzeiger
Projektpräsentation auf Frankfurter Buchmesse – Klima schützen mit regionalen Produkten
Schüler der Realschule Traunreut stellen das Projekt Food Explorer – Alpenüberquerung zusammen mit Magdalena und Reinhold Messner,
sowie dem Klimaforscher Prof. Dr. Alexander Siegmund auf der Frankfurter Buchmesse vor. 
Veröffentlicht am 16.10.2014

 

 

Traunreuter Anzeiger
Food Explorer – zu Fuß über die Alpen
Schüler und Lehrer der Realschulen Traunreut, Trostberg, Traunstein starten zur Alpenüberquerung
von Schleching in Oberbayern bis ins Ahrntal in Südtirol.
Veröffentlicht am 24.09.2014

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Pedro May <![CDATA[Food Explorer, Schüler Alpenüberquerung]]> http://www.photoworldwide.de/?p=2954 2014-11-18T15:49:36Z 2014-10-13T10:28:20Z   Ende September 2014 überquerten 22 motivierte Schüler der Realschulen Traunreut, Traunstein und Trostberg die Alpen. Sie wanderten fünf Tage lang im Rahmen des Pasch Projektes der Realschule Traunreut als “Food Explorer” von Schleching in Oberbayern bis ins Ahrntal nach Südtirol. Bei ihrem Weg über die Alpen machten sie immer wieder Station bei Produzenten regionaler […]

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Ende September 2014 überquerten 22 motivierte Schüler der Realschulen Traunreut, Traunstein und Trostberg die Alpen. Sie wanderten fünf Tage lang im Rahmen des Pasch Projektes der Realschule Traunreut als “Food Explorer” von Schleching in Oberbayern bis ins Ahrntal nach Südtirol. Bei ihrem Weg über die Alpen machten sie immer wieder Station bei Produzenten regionaler Lebensmittel, z. B. bei einer Biosennerei und einer lokalen Gaststättenbrauerei. Die regionale Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Regionale Produkte sparen durch kurze Wege nicht nur CO2, sondern sind außerdem vielfältig und frisch. Durch das Erwandern der Regionen, den persönlichen Kontakt zu Lebensmittelherstellern und das intensive Erleben der Natur wurden diese Inhalte vertieft und den Schülern nachhaltig aufgezeigt, dass die Nahrungsmittelproduktion erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Klima hat.

 

 

Zum Abschluss des Projektes wurde die Schülergruppe nun von der European Learning Industry Group (ELIG) zur Projektpräsentation auf die Frankfurter Buchmesse eingeladen.  Die ELIG fördert zusammen mit der Aalto University in Finnland die Einbindung außerschulischer Lernorte in den Unterricht.

Die Buchmesse bildete thematisch den optimalen Rahmen für die Präsentation des Food Explorer Projektes, da “fair cooking” heuer im “Klassenzimmer der Zukunft” das Schwerpunktthema war. In der Gourmet Gallery bereiteten die Schüler in Zusammenarbeit mit einer Südtiroler Kochschule ein Menü aus regionalen Produkten zu, welches anschließend am Messestand serviert wurde. Dort war auch Magdalena Messner aktiv. Im Gegensatz zur ihrem Vater Reinhold Messner besteigt diese aber keine Berge, sondern beschäftigt sich intensiv mit regionaler Lebensmittelproduktion.

 

 

Zusammen mit den Schülern Florian Schützinger, Florian Czogalla, Fabian Böck und Robert Blaschke der Realschule Traunreut präsentierte sie ihr neues Buch “Reinhold Messner – Selbstversorger und Bergbauer” und zeigte sich begeistert von dem Engagement der jungen Leute. Diese berichteten von ihrer Alpenüberquerung und zeigten einen kurzen Imagefilm darüber.

 

 

Durch den Messebesuch ergaben sich zugleich neue, interessante Möglichkeiten für weitere Projekte: Prof. Dr. Alexander Siegmund von der Universität Heidelberg referierte anschaulich über seine Klimaforschung in der Antarktis und betonte die Notwendigkeit, besonders in der Land- und Forstwirtschaft auf den Klimawandel zu reagieren. Die begleitenden Lehrer Veronika Helfmeyer und Pedro May besprachen daher das nächste Projekt der Walter-Mohr-Realschule mit ihm. Unter dem Motto “Taiga Gold” werden sich im Februar 2015 die “Wood Explorer” auf den Weg nach Sibirien machen. 

 

Presseberichte

Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt Food Explorer – Alpenüberquerung

 

 

Mountainguides

Christina Naturski & Veronika Helfmeyer (Pasch-Team, Realschule Traunreut)

Diana Kapfhammer (Lehrerin, Realschule Traunstein)

Martin Ehrmaier (staatlich geprüfter Bergführer)

 

 

Partner – Netzwerk

European Industrie Learning Group (ELIG)

Stockholm University, Schweden

Aalto University, Finnland

We.lern.it (European Commission, European Committee of the Regions)

Lions Club Übersee-Forum am Chiemsee

Realschule Traunstein

Realschule Trostberg

 

 

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Pedro May <![CDATA[EU-Graffiti in Warschau – von Realschülern aus Traunreut präsentiert]]> http://www.photoworldwide.de/?p=2921 2014-10-20T10:22:21Z 2014-10-01T15:23:34Z  Ameisen als fleißige Arbeiter der europäischen Union stehen für Stärke durch Zusammenhalt und Wachstum der europäischen Werte. Zusammen mit sechs weiteren Ländern (Slowakei, Polen, Slowenien, Frankreich, Griechenland und Italien) und deren diplomatischen Vertretern weihten Schüler der Walter-Mohr-Realschule Traunreut (Landkreis Traunstein) zwei Graffiti-Werke in Warschau ein. Auf den Ideen der Schüler basierend haben ein französischer und […]

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 Ameisen als fleißige Arbeiter der europäischen Union stehen für Stärke durch Zusammenhalt und Wachstum der europäischen Werte.

Zusammen mit sechs weiteren Ländern (Slowakei, Polen, Slowenien, Frankreich, Griechenland und Italien) und deren diplomatischen Vertretern weihten Schüler der Walter-Mohr-Realschule Traunreut (Landkreis Traunstein) zwei Graffiti-Werke in Warschau ein. Auf den Ideen der Schüler basierend haben ein französischer und ein polnischer Künstler je eine Wand in Warschau gestaltet. Auf der einen Wand sind Symbole zur Herkunft der jeweiligen Partner dargestellt. Für den Landkreis Traunstein in Oberbayern wurde die Silhouette der Traunsteiner Kirche Sankt Oswald verwendet. Dieses Kunstwerk wurde von dem polnischen Künstler Taki Myk (Interview mit Taki Myk und SABE-Projekt Schülern) gestaltet.

 

 

 

Das Gemälde des französischen Künstlers Wen2 zeigt ein typisches amerikanisches Haus, das wegen der Finanzkrise zum Verkauf steht. Damit fügt sich dieses Kunstwerk in die Bilderserie von bekannten Auftragswerken auf dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaullen und in Brest ein. Der erste Kontakt zwischen der Realschule Traunreut und dem Künstler Wen2 wurde bereits bei der ersten Projektreise im November 2013 zur Partnerschule in Brest geknüpft. 

 

 

In der Partnerschule in Warschau fungierten die Traunreuter Realschüler als Vertreter ihres Landes bei einer Informationsveranstaltung zur europäischen Union. In dieser ging es um kulturelle und wirtschaftliche Fördermöglichkeiten für Schüler und Studenten wie zum Beispiel Erasmus oder das aktuelle Comenius-Projekt „Streetart bridges Europe (SABE – Straßenkunst verbindet Europa)“.

An dem fünftägigen Projekttreffen in Warschau haben insgesamt 60 Schüler und Lehrer teilgenommen. Leider konnte nicht alle Jugendlichen in Gastfamilien untergebracht werden. Da aber ein besonderes Interesse der polnischen Gastgeber an der deutschen Kultur und Sprache besteht, hatten die Traunreuter Schüler (Tanja Kühn, Anastassia Gritskevich, Amelie Tann, Jasmin Rosenegger und Markus Coman) das Glück den Gastgebern intensiv zu begegnen.

 

 

Einheit in Vielfalt: Drei Staatsangehörigkeiten – fünf Nationaliäten
Amelie Tann aus Bayern (links), Französischer Gastschüler mit marokanischer Herkunft (mitte), Polnische Gastgeberin mit Eltern aus Vietnam (rechts)

Die deutschen Schüler waren sehr überrascht, dass die Franzosen teilweise afrikanisch und marokkanisch stämmig waren, während manche Polin vietnamesische Wurzeln hatte. Diese Eindrücke treffen den europäischen Slogan „Einheit in Vielfalt“ auf den Punkt.

Dadurch haben die Schüler verstanden wie vielfältig Europa ist. Bei der Vielzahl der Sprachen der Länder die an diesem Projekt teilnehmen ist eine gemeinsame Sprache unumgänglich. Deshalb waren alle gezwungen Englisch zu sprechen.

 

 Weitere Infos zum Projekt
Streetart bridges Europe – Mit Graffiti Europa besser verstehen

 

Presseberichte
Öffentlichkeitsarbeit – Mit Graffiti Europa besser verstehen

 

Projektmanagement
an der Walter-Mohr-Realschule Traunreut
Renate Klupp, Pedro May

 

Funding & Grand
European Commission Lifelong Learning Programme COMENIUS.

 

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Pedro May <![CDATA[Istrien, Premantura + Liznjan (bei NO)]]> http://www.photoworldwide.de/?p=2864 2014-09-12T13:03:00Z 2014-09-11T15:43:30Z   Die Böen der Bora zählen zu den stärksten der Welt. In Premantura und Ližnjan kommt der Wind so an, dass Kite- und Windsurfer saftige Sessions in der Adria erleben können. Allerdings ist es nicht einfach voraus zu sagen, wann mit Bora zu rechnen ist und auch nicht wie lange sie anhält. In Istrien gibt […]

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Die Böen der Bora zählen zu den stärksten der Welt. In Premantura und Ližnjan kommt der Wind so an, dass Kite- und Windsurfer saftige Sessions in der Adria erleben können. Allerdings ist es nicht einfach voraus zu sagen, wann mit Bora zu rechnen ist und auch nicht wie lange sie anhält. In Istrien gibt es so gut wie keine Sandstrände was zu einer natürlichen Selektion bei Kitesurfern führt. Denn nur sehr sichere Kiter werden keine Probleme haben über Steine oder Felsplatten ins Meer zu steigen. Mit Sicherheit auch ein Grund warum man in Kroatien immer noch sehr viele Windsurfer trifft.

Das Wasser ist an allen Kite- und Windsurfspots in Istrien sehr kabbelig. Je stärker der Wind, desto kabbeliger wird die ganze Angelegenheit. Da es an den beschriebenen Kite- und Windsurfspots nur Steinstrände gibt, ist überall mit Seeigeln zu rechnen. Doch wer die Felsen vorsichtig und nur am Wasserrand betritt und sich dann die ersten Meter per Bodydrag aufs Meer rausziehen lässt hat gute Chancen sich auf den nächste Surftag ohne Blessuren zu freuen.

Istrien in Kroatien ist also nichts für Kiter die ihre Reise lange vorher planen, sondern vielmehr für spontane Surfer die keine all zu lange Anreise haben. Deshalb trifft man an den Kite- und Windsurfspots rund um Premantura und Ližnjan hauptsächlich Wind- und Kitesurfer aus Bayern, Österreich, Tschechien, Slowenien und selbstverständlich auch aus Kroatien.

 

Kitespots in Kroatien, Istrien für Bora Wind (NO)
 

 

 

Großraum Premantura

Premantura ist ein kleiner Ort nördlich des Naturparks Rt. Kamenjak. Am Rande des Rt. Kamenjak Parkes liegt auch der Camping AC Stupice.

 

Spotbeschreibung – Naturpark Rt. Kamenjak

Der Kitespot befindet sich auf der kleinen Halbinsel nördlich der Bucht Uvala Skokovica. (Uvala = Bucht in Kroatisch). Vor der kleinen Landverbindung auf die Halbinsel gibt es eine im Sommer geöffnete Bar vor der man sein Auto abstellen kann und dann auf der nicht bewaldeten Fläche der Halbinsel seinen Kite startet. Der Ein- und Ausstieg erfolgt über Felsplatten die relativ gut begehbar sind. Hier bläst der Wind sideshore und ist somit ideal zum Kite starten und landen.

 

Einreise – Pistenmaut im Rt. Kamenjak Park

Leider muss man für die Einfuhr mit einem Auto oder Wohnmobil eine Gebühr (Pistenmaut) bezahlen. Fußgänger oder Radfahrer können kostenlos in den Park. Die Zahlstation ist bislang nur von ca. Mai bis September besetzt. Die Zahlstation südlich des Dorfes Premantura registriert auch das Kennzeichen bei der Ein- und Ausreise in den Park. So können sie feststellen, wer sich noch nach 22 Uhr im Park aufhält. Denn Übernachten ist angeblich auch aus Umweltschutzgründen in dem Park nicht erlaubt. Da freuen sich die vielen Campingplatzbesitzer rund um das Dorf Premantura.

 

 

 

 

Spotbeschreibung -  Camping AC Stupice

Der Kitespot im Camping AC Stupice ist mit Sicherheit der bekannte Kitespot in Istrien. Dem enormen Campingplatzgelände ist eine Halbinsel vorgelagert. Diese baumlose, leicht mit Gras bewachsene Halbinsel dient als Startplatz für die Kites.

Die Kites werden auf einer Art Fußballplatz mit Wiese aufgepumt. Mit dem Kite in der Luft arbeitet man sich dann zwischen die Wohnmobile hindurch und steigt (bei Bora) über einen ca. 5 Meter breiten groben Kiesstrand ins Wasser. Nach einem sehr kurzen Bodydrag kommt man mit sideshore Wind schnell aufs Brett.

Wie bereits beschrieben ist das Wasser an allen Kitespots in Istrien sehr kabbelig. Vor der Campingplatzhalbinsel ist eine unbewohnte Insel namens Otocic Trumbuja (Otocic = Insel) vor der  insbesondere Kitesurfer glattes Wasser finden können. Auch wenn die Insel nicht hoch ist, so erreicht der Wind das Wasser nicht in Bodenhöhe. Aber Kitesurfer können vor der Insel in Lee ein kurzes Stück glattes Wasser finden.

 

Camping AC Stupice – vom Bett aufs Brett

Außerdem kann man direkt auf der Halbinsel mit dem Wohnmobil campen und kommt sogar hier in den Genuss von Strom, Trinkwasser und einer Kaltwasserdusche. Vom Bett aufs Brett ist in der Tat eine feine Sache. Die Stellplätze auf der Insel sind sehr groß, so dass man einen relativ weiten Abstand zwischen den Fahrzeugen hat und eigentlich immer einen Blick aufs Meer genießen kann. Unmittelbar auf der Insel mit dem Womo zu stehn ist allerdings bei sehr starker Bora nicht ratsamt. Zum einen wird das Fahrzeug so aufgeschaukelt, dass man denkt man würde sich auf hoher See auf einem Schiff befinden, zum Anderen spritzt die salzige Gischt das Fahrzeug voll. Auf der Festlandseite des Campings findet man geschützte Plätze unter Bäumen.

 

 

 

 

 

Großraum Ližnjan (“Wavespots”)

Die Kite- und Windsurfspots südlich von Ližnjan unterscheiden sich hauptsächlich im Campingambiente zu jenen Surfspots bei Premantura. Hier schneidet kein Campingplatz und keine Pistenmaut den Weg zum Surferglück an der Adria ab. Das Wasser ist hier aber genau so kabbelig wie bei Premantura. Auch hier muss man überall über Felsplatten oder grobe Steine ins Wasser steigen. Bei Wind- und Kitesurfern ist insbesondere die Bucht Uvala Kuje bekannt. Hier gibt es eine Art Riffplatte die flach ins Meer läuft und somit für kleine Wellen sorgt. Für Kitesurfer gibt es zwei Zugänge (Uvala Kuje Nord + Uval Kuje Süd) mit jeweils einer Möglichkeit direkt am Spot zu campen. Außemdem findet man nicht nur viel Platz zum Campen sondern auch für den Kiteaufbau in dem für jeden zugänglichen Militärgebiet.

 

 

Spotbeschreibung Uvala Kuje – Nord (nur bei Bora aus nordöstlicher Richtung)

Die meisten Kite- und Windsurfer starten an einem sehr gemütlichen Stellplatz unter Pinien im Norden der Uvala Kuje Bucht. Der “geheime” inoffizielle Womo Stellplatz ist auch relativ gut windgeschützt. Hier gibt es einen relativ kleinen, aber ausreichend großen steinigen und baumlosen Bereich für den Kitestart. Der Einstieg erfolgt über Felsen mit sideshore Wind. Man kann direkt vor dem Wohnmobilstellplatz in der Bucht oder vor der gegenüberliegenden Küste (siehe Kitespot Uvala Kuje – Süd) im Südwesten der Bucht kiten und windsurfen. Hier ist sind schon von weitem Schaumkronen auf dem Wasser erkennbar. Das ist der so genannte “Wellenspot”. Wenn der Wind abbricht, landet man in der Nähe des Hafens (im Westen der Uvala Kuje Bucht) auf einer Wiese (mit einigen freistehenden Bäumen) und läuft dann zu Fuß zum Stellplatz für ca. 20 Min. zurück.

 

Anreise zum Stellplatz Uvala Kuje – Nord

PKWs und kleine Camper (VW-Bus ohne feststehendes Hochdach) nehmen den kürzesten Weg zum Stellplatz Uvala Kuje – Nord. Diese leicht geneigte Piste biegt rechts neben der Kapelle (siehe Karte) ab. Hier hängen allerdings einige Äste relativ tief und machen es hohen Fahrzeugen nicht einfach ohne Kratzer an den Spot zu gelangen. Nach Regenfällen ist die teilweise mit Felsplatten befestigte schmale Piste sehr schmierig. Deshalb sollte man aufpassen, dass man hier wegen der Pistenneigung nicht gegen einen Baum oder eine kleine Steinmauer rutscht. Dies gilt besonders für schwere Fahrzeuge!

Größere Campingfahrzeuge fahren an der Kapelle (siehe Karte) links gerade aus weiter und biegen einige hundert Meter später rechts Richtung Meer ab. Diese Strecke hat keine Höhenbeschränkung durch Bäume. Sie ist aber bei und nach Regenfällen evtl. nicht passierbar (je nach Fahrzeugtyp, Bodenhöhe, Antrieb). Die Piste wird extrem schmierig, schwere Fahrzeuge mit wenig Bodenfreiheit können in tiefen Schlammlöchern stecken bleiben. Oft ist der schlammige Pistenanteil allerdings nur sehr kurz. Deshalb ist es ratsam, ein paar Bergehilfen (Sandbleche oder nur ein paar massive Holzbohlen, Abschleppseil) einzupacken. Unbedingt auch an die Rückfahrt bei plötzlich einsetzendem Regen denken!

 

 

 

Spotbeschreibung Uvala Kuje – Süd (bei Bora aus allen Richtungen, Nordost, Ost-Nordost)

Uvala Kuje – Süd ist der direkte Zugang zum so genannten “Wellenspot”. Wer hier parkt steht somit genau gegenüber dem Stellplatz unter den Pinien von Uvala Kuje – Nord. Uvala Kuje – Süd liegt unmittelbar vor dem Militärgebiet das heute nur noch landwirtschaftlich genutzt wird. In Uvala Kuje – Süd gibt es somit hauptsächlich Felder, ein paar Wiesen und keine Bäume. Also sehr viel Platz für den Kiteaufbau und zum Kite landen. Der Einstieg erfolgt auch hier über Felsen und Steine mit sideshore Wind.

 

Anreise zum Stellplatz Uvala Kuje – Süd

Die Anreise zum Kite- und Windsurfspot Uvala Kuje – Süd erfolgt über eine Piste die kurz vor dem Tor zum Militärgebiet (siehe Hinweistafel auf dem geöffneten Tor) links abzweigt. Sollte die Piste im weiteren Verlauf nur annähernd feucht sein, so sollten nur Allradfahrzeuge diesen einsamen Stellplatz anfahren. Wenn der Weg absolut trocken ist, können auch Wohnmobile und PKWs ohne Allradantrieb anreisen. Sollte es allerdings plötzlich zu regnen beginnen kann die Rückreise bei durchnässtem Boden sehr sehr kritisch werden. Da helfen dann schwereren Fahrzeugen auch ein paar Bergehilfen nur sehr wenig. Denn hier ist eine längere Strecke über ein Feld bzw. eine sehr schlammige Piste mit tiefen Wasserlöchern zu passieren.

 

Hinweis – “Wellenspot Ližnjan”

Kite- und Windsurfer sprechen im Zusammenhang mit dem Surfspot Ližnjan häufig von einem sogenannten “Wavespot”. Naja, welliger ist hier das Meer in der Tat, aber so richtig haben tut man nicht wirklich etwas davon. Das liegt zum Einen an der “Höhe” der Miniwellen und zum Anderen daran, dass diese sehr knapp an der felsigen Küste brechen. Denn die flach abfallenden Felsplatten laufen nicht sehr weit ins Meer hinein. Selbst als Rampen zum Springen sind sie mehr oder weniger unbrauchbar, weil die Bora meist im rechten Winkel zur Welle kommt. Also 100 % von hinten, der Wind schiebt die Welle vor sich her. Denn die Adria gleicht insbesondere zwischen Rijeka und Istrien eher einem See als einem Meer. Somit hat der Wind auch nicht viel Strecke zum Aufbauen einer Welle.

 

 

Die Kitespots im Militärgebiet – Bucht Uvala Lakosase

sind besonders bei Wind sehr einsam und wegen einer gut festgefahren Piste leicht zu erreichen. Insbesondere Wildcamper die auch gerne Baden (Ministrände zum Handtuch ausbreiten) gehen suchen sich einen Stellplatz im Militärgebiet das heute als Ackerfläche genutzt wird. Im Westen der Landspitze rund um die Uvala Lakosase Bucht kommt die Bora, je nach dem wo man einsteigt, sideonshore bis onshore an die steinige Küste. Entlang der Uvala Lakosase Bucht führt eine kleine Piste die mit Wohnmobilen und auch nicht Allradfahrzeugen befahren werden kann. Hier findet man unendlich viele (schattenlose, nicht vom Wind geschützte) Stellplätze.

Platz zum Kite aufbauen ist in der baumlosen Gegend genügend vorhanden. Der Einstieg über Felsplatten bzw. grobe Kiesstrände ist überall möglich.

 

 

 

Windvorhersage

Eine Reise nach Istrien zum Wind- und Kitesurfen lohnt sich, wenn

- der Windfinder für Kamenjak klar erkennbaren Wind für mehrere Tage aus Nordost mit mind. 5 Beaufort/ 16 Knoten ansagt.

 - Aladin.info ein ähnliches Windergebnis (starker Wind aus Nordost für mind. zwei Tage) darstellt. Übrigens: Vetar = Wind, Sutra = nächster Tag

 

 

Grundkenntnisse zum Bora Wind

Die Bora ist ein Fallwind aus Nordost bis Ost-Nordost der durch diverse Kanalisierungseffekte in den Tälern und Gebirgspässen Kroatiens verstärkt wird. Deshalb tritt die Bora nicht entlang der gesamten Küste von Kroatien auf, sondern nur an einigen Stellen. Das Gelände in Kroatiens lässt die Bora insbesondere bei Triest, Rijeka und Senj mit voller Wucht auf die Adria herunter knallen. Nicht immer sind all diese drei beschriebenen Windkanäle gleichermaßen stark belüftet. Deshalb kommt es vor, dass der Wind in Premantura bzw. Ližnjan mal mehr aus nördlicher bzw. östlicher Richtung kommt. Das erklärt auch, warum es manchmal in Istrien Wind hat während sich im italienischen Bora Kitespot Grado Pineta kein Blatt bewegt.

Während die Bora in der Nähe der Ostküste (bei Rijeka) im nördlichen Teil Kroatiens häufig unbrauchbar böig und extrem stark ist, kommt er auf der Halbinsel von Istrien an einigen Stellen relativ konstant onshore bzw. sideonshore an. Der Weg über das Meer hilft dem Wind sich zu stabilisieren und sich auch etwas abzureagieren. Bei Bora Böen im Winter bis zu 200 Km/h ist das nicht unbedingt ein Nachteil! Im Sommer ist die Bora schwächer, dann erreichen die Fallböen in Küstennähe nur noch Windgeschwindigkeiten um die 100 Km/h. Meist lässt sich auch gut beobachten, das der erste Tag mit Bora Wind am stärksten ausfällt und dann allmählich schwächer wird. Leider sind im Winter, wenn das Wasser und der Wind am kältesten ist die meisten Bora Tage zu verzeichnen.

Ab September lohnt es sich regelmäßig nach Bora Ausschau zu halten. Denn im Spätsommer und im Herbst ist das Wasser noch schön warm. Unabhängig von der Jahreszeit kann der Bora Wind zwischen ein paar Stunden und mehreren Tagen mit und ohne kurze Unterbrechungen dauern.

 

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Bora

Die “schwarze Bora” (zyklonale Bora) ist meist von dunklen Wolken, öfters auch von Regen begleitet.

Die “weiße Bora” (antizyklonale Bora) ist ein auffällig trockener Wind der bei Sonnenschein und guter Fernsicht auftritt.

Es ist durchaus möglich, dass sich weiße und schwarze Bora tageweise abwechseln während die Bora mit voller Kraft die Nacht über wütet. Ein windgeschützter Womo- oder Zeltstellplatz ist somit sehr wichtig!

 

 

Kritik – für Natur bezahlen im Großraum Premantura

Leider muss man auch dann für die Einreise mit einem Fahrzeug in das Campingplatzgelände des AC Stupice bezahlen, wenn man gar nicht die Infrastruktur (Übernachten, Strom etc.) des AC Stupice Campingplatzes nutzt. Tagesbesucher zahlen zwar weniger, aber immer noch zu viel. Denn immerhin sollte man bedenken, dass man somit für die Zufahrt zum Meer bezahlen muss! Somit wird hier eine Art Parkplatzgebühr fällig. Nur Materialabladen und dann wieder wegfahren geht ohne Bezahlung nicht. Das ist genau so unverschämt wie Kurtaxe an den deutschen Nordseestränden (Sylt, St. Peter-Ording) zu verlangen oder ein Drehkreuz am Seezugang in Österreich in Podersdorf aufzustellen.

Deshalb habe ich lange überlegt ob ich diesen Campingplatz und den Rt Kamenjak Naturpark überhaupt als Kitespot beschreiben soll. So schön der AC Stupice Campingplatz auch sein mag, so groß ist er auch. Eigentlich ist er nicht groß sondern riesig. Deshalb wird auch eine enorme Küstenlänge innerhalb des Camping für nicht zahlende Besucher gesperrt. Insbesondere, wenn der AC Stupice Camping im Winter geschlossen ist.

Dass man Geld für staubige Pisten auf dem Kap Kamenjak verlangt zeigt,  das die Besucher in Istrien bereit sind Geld für Natur zu bezahlen. Man erkennt so schnell, wie rar unverbaute Natur an der Südspitze Istriens geworden ist. Die Maut für die wenigen Kilometer Piste gehört mit Sicherheit zur teuersten Straßengebühr in Europa!

Somit gibt es an den beiden Premantura Spots (Naturpark Rt. Kamenjak + Camping AC Stupice) keine Möglichkeit Kiten zu gehen ohne Geld zu zahlen bzw. direkt am Spot im Womo zu schlafen. Auch wenn die Uvala Skokovica Bucht im Rt. Kamenjak Park und der Camping AC Stupice die bekanntesten Spots zum Wind- und Kitesurfen sind, entsprechen sie nicht den klassischen Vorstellungen eines reisenden Surfers. Denn es ist hier unmöglich im Campingfahrzeug direkt am Surfspot zu übernachten ohne dafür zu bezahlen.

Wer allerdings gerne auf einem Campingplatz wohnt und Kitesurfen gehen möchte findet in dem Campingplatz AC Stupice eine sehr gute Infrastruktur. Vorausgesetzt man kann einen Kite sicher auf einer kleinen Fläche starten, sicher Höhelaufen und weiß wie man einen Kite bei plötzlichem Windverlust auf Felsplatten die von Bäumen eingegrenzt sind landet.

 

 

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