Photoworldwide http://www.photoworldwide.de Reisemagazin - Kite, Biken, Skitour, Schulprojekte, Kultur Tue, 26 May 2015 08:24:58 +0000 de-DE hourly 1 Öffentlichkeitsarbeit: TAIGA GOLD – Holzwirtschaft in Sibirien, Holzberufe in Industrie & Handwerk im Chiemgau (2015) http://www.photoworldwide.de/oeffentlichkeitsarbeit-taiga-gold-holzwirtschaft-in-sibirien-holzberufe-in-industrie-handwerk-im-chiemgau/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=oeffentlichkeitsarbeit-taiga-gold-holzwirtschaft-in-sibirien-holzberufe-in-industrie-handwerk-im-chiemgau http://www.photoworldwide.de/oeffentlichkeitsarbeit-taiga-gold-holzwirtschaft-in-sibirien-holzberufe-in-industrie-handwerk-im-chiemgau/#comments Fri, 13 Feb 2015 10:18:40 +0000 Pedro May http://www.photoworldwide.de/?p=3220   Hier finden Sie eine Auswahl der Medienberichte zum Projekt TAIGA GOLD – Holzwirtschaft in Sibirien, Holzberufe in Industrie und Handwerk im Chiemgau   Traunreuter Anzeiger Reisevorbereitung -  könnte ziemlich frostig werden Schüler der Realschule Traunreut vorbereiten sich auf das Holzpraktikum in Irkutsk. Die Sibirienreise im Februar 2015 stellt eine besondere Belastung für die Jugendlichen […]

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Hier finden Sie eine Auswahl der Medienberichte zum Projekt TAIGA GOLD – Holzwirtschaft in Sibirien, Holzberufe in Industrie und Handwerk im Chiemgau

 

Traunreuter Anzeiger
Reisevorbereitung -  könnte ziemlich frostig werden
Schüler der Realschule Traunreut vorbereiten sich auf das Holzpraktikum in Irkutsk. Die Sibirienreise im Februar 2015 stellt eine besondere Belastung für die Jugendlichen dar. Im Projektunterricht der Realschule Traunreut geht es um Umweltschutz, Traditionshandwerk und Holzberufe in Industrie und Handwerk.
Veröffentlicht am 29.01.2015

 

 

Traunreuter Anzeiger
Projektreise – herzliche Begegnungen im klirrend kalten Sibirien in Irkutsk und am Baikalsee
Traunreuter Realschüler besuchen im Rahmen des Pasch-Projekts „Taiga Gold“ zwölf Tage Irkutsk und den Baikalsee –Holz ist das bestimmende Thema.
Veröffentlicht am 14.03.2015

 

 

Traunreuter Anzeiger
Gegenbesuch – Chiemgau-Sonne statt Taiga-Kälte
Besuch aus Irkutsk an der Realschule Traunreut – russische Schüler informieren sich über Holzberufe in Oberbayern.
Veröffentlicht am 13.05.2015

 

 

Webseite der Stadtverwaltung Irkutsk
Reise der russischen Schüler-Lehrer-Delegation nach Oberbayern im April 2015 (in russischer Sprache)

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TAIGA GOLD – Holz in Sibirien, die Minus 36 Grad Schülerreise http://www.photoworldwide.de/realschule-traunreut_taiga-gold_holzwirtschaft-in-sibieren-chiemgau/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=realschule-traunreut_taiga-gold_holzwirtschaft-in-sibieren-chiemgau http://www.photoworldwide.de/realschule-traunreut_taiga-gold_holzwirtschaft-in-sibieren-chiemgau/#comments Fri, 13 Feb 2015 07:14:27 +0000 Pedro May http://www.photoworldwide.de/?p=3205   Es ist heiß im Flugzeug und eng. Im Rahmen des berufsorientierten Pasch-Projektes sind elf Schüler der Walter-Mohr-Realschule Traunreut in Begleitung ihrer drei Lehrkräfte Renate Klupp, Veronika Helfmeyer und Pedro May auf dem Weg nach Russland. Die Reise in die winterliche Weite Sibiriens beginnt mit stickiger Enge. Nach einer knapp 24 stündigen Reise von Traunstein […]

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Es ist heiß im Flugzeug und eng. Im Rahmen des berufsorientierten Pasch-Projektes sind elf Schüler der Walter-Mohr-Realschule Traunreut in Begleitung ihrer drei Lehrkräfte Renate Klupp, Veronika Helfmeyer und Pedro May auf dem Weg nach Russland. Die Reise in die winterliche Weite Sibiriens beginnt mit stickiger Enge.

Nach einer knapp 24 stündigen Reise von Traunstein nach Irkutsk tritt die Projektgruppe erleichtert auf die Gangway der Aeroflot-Maschine hinaus und atmet auf, als ihnen zum ersten Mal die kalte, sibirische Winterluft um die Nase weht. Pünktlich zum Besuch der deutschen Schüler wurde es kalt. Die Tage und Wochen vorher war es zu warm für sibirische Verhältnisse und zu warm für Olga. “Wir werden alle depressiv und bekommen Kopfschmerzen”, erklärt die resolute Deutschlehrerin Olga Bucharowa. Sie ist die russische Projektleiterin, die alle am Flughafen in Empfang nimmt. Noch etwas zaghaft begrüßen die russischen Schüler ihre deutschen Gäste. Alle kennen sich bereits aus zahlreichen Mails, aber es ist eben doch etwas anderes, sich das erste Mal persönlich zu begegnen. Beim Abschied wird es keine Spur mehr von Unsicherheit geben, dafür herzliche Umarmungen und auch einige Tränen.

 

 

Die Reise ins winterliche Sibirien ist die Fortsetzung des seit Jahren bestehenden berufsorientierten Schüleraustauschs, der Jungen und Mädchen der Realschule Traunreut bereits bis nach China und in die Mongolei geführt hat. Das Projekt dieses Schuljahres trägt den Namen “Taiga-Gold” und beschäftigt sich inhaltlich mit dem Thema Holz.

Da die Berufsorientierung in jedem Projektjahr ein wichtiger Schwerpunkt ist, soll den Teilnehmern aber nicht nur ein Einblick in Sprache, Kultur und Lebensweise einer typische russischen Familie ermöglicht werden. Im parallel laufenden Kurs für Wirtschaftsenglisch erarbeiten daher sowohl die deutschen als auch die russischen Schüler bereits im Vorfeld Vorträge zu Berufen und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Holztechnik, -handel und -verarbeitung. Diese werden durch Referate von zwei Beamtinnen aus dem Forstministerium ergänzt. Es wird Russisch, Deutsch und Englisch gesprochen. Die Schüler helfen sich gegenseitig beim Übersetzen und arbeiten Hand in Hand. Anderntags stapfen die Projektteilnehmer bei Minus 26 Grad durch den knirschend kalten Schnee in den Wald. Wir besichtigen einen Forstbetrieb und lassen uns erklären, welche Maßnahmen die Irkutsker Behören treffen um die bedrohte Taiga zu schützen und aufzuforsten.

Hier wird die enorme Bedeutung des borealen Nadelwaldes und des Permafrostbodens für das Klima deutlich. Riesige Mengen CO2 sind hier gebunden. Wenn Permafrost im Sommer oberflächlich auftaut, werden bei der Zersetzung von organischem Material Kohlendioxid und Methan gebildet. Beim nächsten Gefrieren werden beide Kohlenstoffverbindungen wieder im gefrorenen Boden gespeichert. Die Temperatur im Permafrost der Nordhalbkugel ist in den letzten Jahrzehnten um zwei bis drei Grad gestiegen. Schätzungen ergeben eine Verringerung der Permafrostgebiete der Nordhemisphäre bis zum Jahre 2080 um ca. ein Drittel, was erhebliche Auswirkungen auf das weltweite Klima hätte. Schon heute wird durch die tauenden Permafrostböden mehr Methan freigesetzt, als gespeichert.

Die sibirische Taiga ist ein gewaltiger Rohstofflieferant. Das meiste Nutzholz aus der Taiga wird entweder nach China oder Japan exportiert, wo es weiterverarbeitet wird. Sicherlich finden viele der Produkte durch den globalisierten Markt letztlich auch den Weg nach Deutschland. In China hergestellte Möbel sind aus den Einrichtungshäusern in Europa nicht wegzudenken.

Eine Reise nach Sibirien bedeutet aber natürlich vor allem eines: das Erleben und Erspüren dieser außergewöhnlichen Landschaft. Daher macht sich die russisch-deutsche Reisegruppe gemeinsam auf den Weg zum Baikalsee. Wir wollen für zwei Tage auf der Insel Olchon bleiben. Hier leben das ganze Jahr über 1500 Menschen, die meisten von ihnen glauben an Schamanismus und betrachten die Insel als einen heiligen Ort. Der Baikalsee ist der größte Speicher offenen Trinkwassers der Erde. Größer als die Ostsee, nämlich 650 km lang, ist er im Winter so dick gefroren, dass man ihn mit Autos befahren kann. Nach einer staubigen Fahrt über unbefestigte Schotterpisten erreicht man schließlich das Seeufer: Eis – soweit das Auge reicht. Und direkt neben einem im Eis festgefrorenen Schiffswrack beginnt eine Eisautobahn über den See. Zwei Fahrspuren in jede Richtung. An einigen Stellen ist das Eis dunkel und durchsichtig, an anderen Bereichen glaubt man den über 1600 Meter tiefen Grund sehen zu können, so durchsichtig ist das Eis.

 

 

Die Insel Olchon ist ein Naturschutzgebiet und war früher deutlich stärker bewaldet, als jetzt. Die Insel erinnert vielerorts an eine Mondlandschaft. Wegen des trockenen Klimas und des häufig sehr starken Windes liegt kaum Schnee. Es ist klirrend kalt. Obwohl die Busse beheizt sind, frieren von innen dicke Eisblumen an die Scheiben. Der Abend klingt mit einer Begrüßung auf dem Schamanenfelsen aus, der den Burjaten heilig ist. Der Himmel färbt sich rot bis zum Horizont und bereits dieser Anblick lässt ahnen, welch spektakuläre Highlights am nächsten Tag zu erwarten sind. Das Thermometer fällt in der Nacht auf Minus 36 Grad.

Eine Fahrt über das Eis entlang der Steilküste gehört zu den Musts, wenn man im Winter den Baikalsee besucht. Meterlange Stalagtiten aus Eis hängen in Höhlen und glasklare, panzerdicke Eisscheiben säumen den Weg.

Es geht vorbei an Packeis und gefrorenen Wellen. Blickt man in die Ferne, kann man die zu Eis erstarrte Brandung des “kleinen Meeres” erkennen. So heißt der etwas schmalere Teilbereich zwischen Festland und Olchon. Dahinter erhebt sich ein stattliches Gebirge mit über 1800 m Höhe. Es gibt kleine Felsinseln, die vollständig mit Eis überzogen und vom Wind blankpoliert sind. Sie sehen aus wie die Kalksinterterrassen von Pamukkale in der Türkei – nur dass es hier 70 Grad kälter ist.

Ein Stück entfernt haben Fischer ein kleines, quadratisches Zelt auf dem Eis aufgeschlagen. Es riecht modrig. Von unten schimmert blaues Licht durch das Eis, in das einige Löcher gebohrt sind. Es gibt zwei Holzgestelle mit schmutzigen Stoffauflagen und einen kleinen Ofen. “Privatvergnügen” kommentiert Frau Bucharowa trocken. Was tut der Russe nicht alles, um an frischen Omul zu kommen. Das ist ein Fisch, der in allen möglichen Varianten gegessen wird und dem Russen so lieb ist, wie den Bayern ihr Leberkäs.

Die Rückkehr nach Irkutsk am nächsten Tag bringt eine neue Herausforderung: Ein Motorschaden bei  Minus 24 Grad in einer Gegend, in der es im Umkreis von 100 km keine Autowerkstatt gibt, sorgt für tiefgekühlte Zehen und verlängert die Fahrt von sieben auf elf Stunden.

 

 

Nach einem Tag in den Gastfamilien schauen sich die Jugendlichen traditionelle Holzhäuser am Land an. Es wird deutlich, welche entscheidende Bedeutung Holzhäuser die Besiedelung Sibiriens haben. Vor allem die Fenster sind reich mit Schnitzereien verziert. Dies bietet eine ideale Hinführung zum Praktikumsteil des Projekts. In zwei Tagen bauen die Schüler des Lyzeums Nr. 3 in Irkutsk zusammen mit den Realschülern aus Traunreut ein Holzfenster nach traditionellem russischen Vorbild. Die praktische Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Umgang mit Stemmeisen und Schnitzmesser.

 

 

Die Vertreterin der Stadtverwaltung Irkutsk, Frau Galina Badmain, gratuliert den Schülern zur gelungenen Arbeit. Die Stadt Irkutsk hat neben dem Minaralölkonzern BP das Projekt TAIGA GOLD maßgeblich finanziell gefördert.

 

 

Text
Veronika Helfmeyer

 

PASCH-Guides

Frau Olga Bucharowa, Projektleiterin am Lyzeum Nr. 3 in Irkutsk
Frau Renate Klupp, Lehrerin, Realschule Traunreut
Frau Veronika Helfmeyer, Lehrerin, Realschule Traunreut
Herr Pedro May, Lehrer, Realschule Traunreut

 

Detailierter Reiseplan
Travel agenda – TAIGA GOLD # Schülerpraktikum Holzhausbau, Holzwirtschaft Sibirien (Update 13.02.15)

 

Öffentlichkeitsarbeit – Pressemedien
Hier finden Sie eine Auswahl der Medienberichte zum berufsorientierenden Schulprojekt TAIGA GOLD im Jahr 2015.

 

Netzwerk, Sponsoren & Support

- Stadtverwaltung Irkusk, Russische Föderation
- Mineralölkonzern BP
– Lyzeum Nr. 3 in Irkutsk, Russische Föderation

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Portugal: Kitesurfer & Politik Desperados (Video) http://www.photoworldwide.de/portugal-kitesurfer-politics-lisbon-guincho-lagoa-obidos-viana-moledo-desperados/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=portugal-kitesurfer-politics-lisbon-guincho-lagoa-obidos-viana-moledo-desperados http://www.photoworldwide.de/portugal-kitesurfer-politics-lisbon-guincho-lagoa-obidos-viana-moledo-desperados/#comments Sun, 07 Dec 2014 14:08:51 +0000 Pedro May http://www.photoworldwide.de/?p=3174   Portugal – a highlight for surfer. For waverider and kitesurfer. But Portugal is one of the poorest countries in Europe. Many efforts to avoid poverty failed because the private and public economy is not able to offer enough job opportunities. The bribes and incentives to corrupt public officials and politicians are subverting the orderly […]

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Portugal – a highlight for surfer. For waverider and kitesurfer. But Portugal is one of the poorest countries in Europe. Many efforts to avoid poverty failed because the private and public economy is not able to offer enough job opportunities. The bribes and incentives to corrupt public officials and politicians are subverting the orderly development of the country. The video shows the contrast between mismanagement and surfers paradise.

 

 

Für Surfer ist Portugal ein Höhenflug der Gefühle. Für Wellenreiter und Kitesurfer! Doch Portugal gehört auch zu den ärmsten Ländern Europas. Die Politik ist von Krisen geschüttelt. So lecker die Wellen an den endlosen Sandstränden Portugals laufen, so hart ist das Leben der einfachen Bevölkerung die teilweise mit Löhnen unter 600 Euro pro Monat auskommen muss. Das Video zeigt den Kontrast zwischen Misswirtschaft und Surferidylle.

 

Lissabon ist zum Hotspot für Graffiti Künstler in Europa geworden. Viele Illustrationen beschäftigen sich mit dem Ende der Diktatur und der aktuellen Wirtschaftskrise. Die Stadtverwaltung von Lissabon sucht mittlerweile den Kontakt zu den Künstlern und hat gelernt zwischen bedeutungslosen Schmierereien und Straßenkunst zu unterscheiden. Sogar private Hausbesitzer stellen mittlerweile ihre Fassaden zur Verfügung und wissen es zu schätzen wenn internationale Graffitikünstler Zeit für ihre Arbeit haben. Denn beim illegalen Sprayen bleibt oft nicht viel Zeit zum Arbeiten. Besonders bei all jenen die nicht zur Weltelite der Graffitikünstler gehören führt der Zeitdruck zu mangenlnder Qualität. Doch Portugal hat echte Gemälde über den Bürgersteigen zu bieten. Eine geführte Graffititour durch Lissabon kann viel über das aktuelle Leben in Portugal erzählen.

Graffiti Tourguide Graciela Erica Brooke Tibaquira schildert lebhaft und ehrlich die aktuelle Lebenssituation der einfachen Bevölkerung in den Städten und am Land. Siehe Tripadvisor oder Facebook

 

 

 Detailierte Kitespotinfos zu den Locations im Video

GUINCHO – Großstadtrevier für Kitesurfer

VIANA do Castelo – Kite and SUP

MOLEDO – Welle bei Starkwind

Lagoa de OBIDOS – Kitelagune

 

 

- Locations

- Lisbon
– Praia do Guincho
- Lagoa de Obidos
- Viana do Castelo
- Moledo

 

 Cast

- Doacaoamiga
- Anna & Wael Elhalaby
- Graciela Erica Brooke Tibaquira

 

Kamera & Edit

Pedro May

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Peniche, Kite Lagune: LAGOA de OBIDOS http://www.photoworldwide.de/peniche-kite-lagune-lagoa-de-obidos/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=peniche-kite-lagune-lagoa-de-obidos http://www.photoworldwide.de/peniche-kite-lagune-lagoa-de-obidos/#comments Tue, 18 Nov 2014 16:46:04 +0000 Pedro May http://www.photoworldwide.de/?p=3130   Die Lagoa de Obidos ist die größte Lagune Portugals. Ein Flachwasserparadies für Kitesurfer und Badegäste gleichermaßen. Deshalb ist die teils stehtiefe Lagoa de Obidos ein guter Leichtwindspot (mit Stehbereich) für Kiter mit nicht surfender Begleitung die gerne am Strand liegt. So eine Art Familienlagune sozusagen. Oder ein sehr sehenswerter Zwischenstopp für Wassersportler die zwischen […]

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Die Lagoa de Obidos ist die größte Lagune Portugals. Ein Flachwasserparadies für Kitesurfer und Badegäste gleichermaßen. Deshalb ist die teils stehtiefe Lagoa de Obidos ein guter Leichtwindspot (mit Stehbereich) für Kiter mit nicht surfender Begleitung die gerne am Strand liegt. So eine Art Familienlagune sozusagen. Oder ein sehr sehenswerter Zwischenstopp für Wassersportler die zwischen den beiden wichtigsten portugisischen Kitespots Viana do Castelo und Guincho pendeln.

Zwischen der Lagoa do Obidos und Peniche liegen die legendären Wellenreitspots Baleal (Google Maps) und Supertubos (Google Maps).

Leider ist die Lagune von Obidos meist nur ein Revier mit schächerem Wind der selten für Kites unter 10 qm reicht. Die Thermik arbeitet hier lange nicht so effektiv wie in Guincho oder Viana. Trotzdem kann man hier regelmäßig Glück haben und aufs Wasser kommen. Allerdings sollte im Windfinder auch klar Wind für Foz de Arelho angesagt sein.

 

 

Die 4 Kitespots an der Lagoa de Obidos im Einzelnen

 

Praia Foz do Arelho (Lagune Nordseite)

Flachwasser:

In der Nebensaison finden Kitesurfer am Ortsrand von Foz do Arelho einen sehr schönen großräumigen Sandstrand der die Lagune vom Atlantikswell schützt. Nordost und Northada kommt hier konstant rein und reicht zum Cruisen mit Kites um die 12 qm2. Manchmal können auch kleinere Kites zum Einsatz kommen. Denn leider ist der Thermikeffekt hier nur sehr gering.

Bei Flut stoßt man hier in der Lagune auf spiegelglattes Flachwasser im Uferbereich und gleichzeitig auf eine kleine Strömungswelle die vom herein laufenden Swell angetrieben wird. Bei Ebbe verringert sich die Wassertiefe so stark, dass nur noch ein relativ kleiner kitebarer Bereich übrig bleibt. Bei zu- bzw. abnehmender Ebbe/Flut kann die Strömung im Kanal sehr stark werden. Deshalb ist Foz do Arelho nicht unbedingt ein Anfängerspot sondern eher etwas zum Sprünge üben oder einfach nur zum Flachwasserheizen.

Das größte Hindernis am Kitespot Foz do Arelho sind jedoch die vielen Angler. Es ist in der Tat erstaunlich, wie weit die Fischer ihre Köder werfen. Da bleibt insbesondere bei Ebbe wegen der Angelleinen nicht mehr viel Platz zum Flachwasserheizen. Bei Flut (hier ca. 1 Stunde verzögert) wächst die Lagune und man kann einfacher um die Angelleinen herumfahren. Auch deshalb ist der Einstieg in Foz do Arelho nicht unbedingt für Einsteiger geeignet.

 

Welle:

Foz do Arelho eignet sich selbstverständlich auch sehr gut um sich in die chaotischen Fluten vor der Lagune zu stürzen. Immer wieder wird die Northada durch das Gelände rund um die Lagune aufgeheizt und so ein kleines bisschen beschleunigt. So kann es durchaus möglich sein, dass man sogar mit 9 m2 in den Wellen vor der Lagune Spaß hat. Doch wer nach Portugal wegen der Welle gereist ist, wird in Viana do Castelo oder in Guincho weit mehr Freude haben. Denn der Swell an dem pituresken Atlantikstrand vor der Lagoa do Obidos gleicht einer Waschmaschine die heftiges Weißwasser und Shorebreak produziert. Doch wer sich im Flachwasser der Lagune langweilt kann in den Onshorebedingungen mit einem Kite durchaus Fun haben. Am besten laufen die Wellen rechts vor dem kleinen Kreisverkehr (am Ende der Uferpromenade), kurz bevor die Steilküste beginnt.

 

 

Kiteverbot in der Badesaison in Foz de Arelho:

Zur Hauptbadesaison von ca. Mitte Juni bis August ist das Kite launchen an dem Sandstrand vor Foz do Arelho verboten. In dieser Zeit ist man als Kitesurfer in der sehr flachen Bucht Praia do Bom Sucesso (Beschreibung siehe unten) auf der gegenüberliegenden Seite besser aufgehoben. Leider muss man die Lagoa do Obidos in einem sehr großen Bogen umfahren um zwischen dem Beach vor dem Dorf Foz do Arelho und Praia do Bom Sucesso zu wechseln.

 

Overnight – Parken, offizieller Wohnmobilstellplatz am Foz de Arelho Kitespot:

Das Auto kann an einer der vielen Parkplätze an der Uferpromenade direkt am Beach von Foz de Arelho geparkt werden. Die meisten Kitesurfer werden aber Foz do Arelho als eine der Einstiegsstellen wegen dem sehr günstigen (3 Euro/Nacht im Jahr 2014) Wohnmobilstellplatz schätzen. Nur wenige hundert Meter entfernt bietet die Kommune von Foz do Arelho einen schattenlosen geschotterten Womostellplatz mit einer Station zum Wassertanken, Abwasser- und WC-Entleerstation zur Verfügung.

 

 

 

 

Praia do Bom Sucesso (Lagune Südseite)

Die Kitebedingungen an der Praia do Bom Sucesso sind mit jenen in Foz do Arelho identisch. Außer dass man beim Einstieg einen ziemlich großen Stehbereich (je nach Tide) nutzen kann. Diesen Strandabschnitt können aber auch Kiter, die in Foz do Arelho starten, per Kite via Strömungskanal erreichen. Hier an der Praia do Bom Sucesso machen Anfänger gerne ihre ersten Gleitversuche. Und was selbstverständlich noch besonders erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass hier Kiten in der Badesaison (bis jetzt!) erlaubt ist. Beim Studieren des Tidenkalenders sollte in Betracht gezogen werden, dass die Tiden in der Lagune ca. 1,5 Stunden verzögert sind.

 

 

Club de Vela – Segelklub & Surfschule (Lagune Ostseite)

Die Segelschule mit Barbetrieb bietet Kurse für Katamaransegeln, Wind- und Kitesurfen an. Auch in der Badesaison, wenn Kiten und Windsurfen in Foz do Arelho bereits verboten ist (ca. Mitte Juni bis August). Die Schule ist nicht umsonst genau hier angesiedelt. Denn einen flacher Einstieg und selbst bei Lowtide immer noch genügend Wasser (sogar für Windsurffinnen!) machen den Spot häufiger nutzbar. Außerdem spürt man hier kaum noch die Strömung, weil man ja bereits weit genug vom Kanal zum Meer entfernt ist. Der Wind wird hier durch das Gelände etwas mehr beschleunigt als anderswo und somit reicht die Power hier sogar regelmäßig (geradeso) für Windsurfmaterial. Am Club de Vela funktionieren die beiden Hauptwindrichtungen Nordost und Südwest. Nordost ist hier stärker als in Foz do Arelho und der Praia do Bom Sucesso, dafür aber böhiger. Deshalb sind vor dem Segelklub meistens mehr Windsurfer als Kiter zu sehen.

Leider ist der Strand auch nicht mehr so feinsandig wie in Praia do Bom Sucesso und Foz do Arelho. Der etwas schlammige Untergrund färbt das Wasser leicht röt-braun. Aber keine Angst, ganz so wie grass am Lido di Gatsch also am Neusiedlersee ist es nicht.

Die Segel- und Surfschule erreicht man einfach über die Uferstraße via Foz do Arelho. Einfach dem Fahrradweg für ein paar Kilometer ins Landesinnere folgen. Neben der Straße liegen auch zwei öffentliche Grillplätze an denen man die Nacht verbringen kann wenn man keine Lust hat den schattenlosen Womostellplatz am Strand von Foz do Arelho zu nutzen.

 

 

 

Lagoa de Obidos im Video – Kitesurfer and Politik Desperados

Für Surfer ist Portugal ein Höhenflug der Gefühle. Für Wellenreiter und Kitesurfer! Doch Portugal gehört auch zu den ärmsten Ländern Europas. Die Politik ist von Krisen geschüttelt. So lecker die Wellen an den endlosen Sandstränden Portugals laufen, so hart ist das Leben der einfachen Bevölkerung die teilweise mit Löhnen unter 600 Euro pro Monat auskommen muss. Das Video zeigt den Kontrast zwischen Misswirtschaft und Surferidylle.

 

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Portugal Nord: MOLEDO, Welle bei Starkwind http://www.photoworldwide.de/kite-portugal-nord-moledo-bei-viana-welle/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kite-portugal-nord-moledo-bei-viana-welle http://www.photoworldwide.de/kite-portugal-nord-moledo-bei-viana-welle/#comments Mon, 17 Nov 2014 10:50:53 +0000 Pedro May http://www.photoworldwide.de/?p=3100   Nicht ohne Grund ist Moledo der Kite- und Windsurfspot der Locals aus Galicien und Portugal. Sie alle haben ein Ziel: Welle abgreifen wenn der Wind in Viana (wie so oft) wieder mal alles glatt bügelt. Der optisch sehr ansprechende Kite- und Windsurfbeach an der Flussmündung des Rio Minho hat viel zu bieten. Der Rio […]

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Nicht ohne Grund ist Moledo der Kite- und Windsurfspot der Locals aus Galicien und Portugal. Sie alle haben ein Ziel: Welle abgreifen wenn der Wind in Viana (wie so oft) wieder mal alles glatt bügelt. Der optisch sehr ansprechende Kite- und Windsurfbeach an der Flussmündung des Rio Minho hat viel zu bieten. Der Rio Minho ist die Grenze zwischen Spanien und Portugal. Die Insel mit dem Castelo bietet Flachwasser, während sich Wellen an zwei Riffen brechen. Wer Robinson Crusoe spielen will, kann seinen Kite auf der Sandbank vor der Insel landen (auch bei Flut) und eine Inselbesichtigung machen. Das Castilo mit dem Leuchtturm ist allerdings verschlossen.

Moledo ist ca. eine halbe Stunde mit dem Auto von dem bei Ausländern weit bekannteren Kitespot Viana do Castelo (Praia do Cabedelo) entfernt. Deshalb ist Moledo und Viana do Castelo auf alle Fälle als ein gemeinsames Wind- und Kiterevier zu betrachten.

 

 

Spotbeschreibung (für Wind aus nördlicher Richtung)

Moledo funktioniert wie die Praia do Cabedelo in Viana do Castelo hauptsächlich bei Nortada. Diese wird auch hier thermisch verstärkt. Wenn die Nortada aus leicht westlicher Richtung reinkommt, gibt es potentiell höhere Wellen und der Wind ist weniger ruppig. Genau wie in Viana kann die Nortada hier auch sehr stark werden. Dann ist aber auch klar, dass 8 Windstärken trotzdem etwas böhig ankommen. Der Wind kommt mehr oder weniger sideshore an.

Wellen zum Abreiten gibt vor allem bei starkem Wind (ab 6 Bft)  und am besten in Kombination mit Swell. Doch Moledo fängt selbst den kleinsten Swell wesentlich besser ab als Viana. Denn auch wenn die Hafenmolen in Viana do Castelo eine noch so perfekte Welle formen mögen, so fangen diese leider auch den Windswell von Norden her ab. In Moledo hingegen ist außer der Insel nichts was den Windswell (der sich die gesamte Galizische Küste entlang aufbaut) aufhalten könnte. Am besten baut sich die Welle vor der Insel  in Luv an einem ein Riff auf. Außerdem befindet sich auch ein Riff bzw. eine Sandbank in Lee zwischen der Insel und den Häusern der Ortschaft Moledo. Diese beiden Wellen lassen sich wei folgt beschreiben:

 

Das Riff in Luv, vor der Insel

lässt sich insbesondere bei Flut, bzw. bei einsetzen der Ebbe gut an den dort brechenden Wellen erkennen. Leider ist hier die Wind- und Wellenrichtung meist nicht optimal zum abreiten. Es formt sich auch meist nichts cleanes womit man für längere Zeit Spaß haben könnte. Außerdem muss man acht geben, denn bei fortgeschrittener Flut zeigen sich immer mehr Riffelemente an der Wasseroberfläche. Da blutet das Board schnell! Trotzdem ist es schon fast romantisch vor der Insel mit Blick in die Flussmündung in den Wellen zu spielen. Für das Auge eine Wucht!

 

Das Riff in Lee, vor der Ortschaft Moledo

ist wenn man es bzgl. Flut und Ebbe gut erwischt richtig lecker. Hier formen sich mal mehr und mal weniger große Wellen die sich mit mehreren Turns abreiten lassen. Allerdings funktionieren diese nur bei fortgeschrittener Ebbe. Den Break teilt man sich (leider) mit Windsurfern die hier teilweise sehr radikal einfallen und die Rampen gerne zum Springen benutzen. Sehr schön anzuschauen wie sich hier die Windsurfer um ihre eigenen Achsen drehen. Auch als Kiter!

 

 

Moledo bei Ebbe bzw. Flut

Bei Ebbe treten mehrere Sandbänke vor dem gesamten Strand zwischen der Insel mit dem Castelo und der Ortschaf Moledo hervor. Hier entstehen an unterschiedlichen Stellen Wellen, die sich ebenfalls abreiten lassen. Bei Ebbe ist Moledo eigentlich eine rießige Spielwiese mit viel Platz für Wavefanaten und auch für Welleneinsteiger.

Allerdings muss man ganz klar betonen, dass die Welle in Moledo an Qualität mit Viana (wenns in Viana mal Welle mit Wind hat!) nicht mithalten kann. Dafür gibt es bei Nortada in Moledo häufiger Welle als in Viana. Denn im Gegensatz zu den vielen Beschreibungen im Internet, ist Viana in den Sommermonaten meist ein Flachwasserspot. Wer also Welle im Sommer sucht, wird in Moledo häufiger Freude haben als in Viana. Allerdings sollte man nach Moledo nur reisen, wenns wirklich kräftig mit über 6 Windstärken ballert.

Bei Flut ist Moledo ein Flachwasserspot, allerdings mit kabbeligem Wasser. Nur bei der Insel in Lee findet man eine kurze Strecke hinter der Sandbank mit spiegelglattem Wasser.

 

 

Alternativer Kitespot bei Südwind – LA LANZADA (auf der Halbinsel O Grove in Galizien, Spanien)

Der breite Sandstrand La Lanzada ist ca. 1,5 Stunden, 120 Km mit dem Auto von Moledo entfernt. Je nach Swell rollen in La Lanzada fette Walzen oder easy going Aufsteigerwellen mit sideonshore Wind an den ca. 2,5 Km langen Sandstrand. Spotdetails zur Playa La Lanzada gibts hier.

 

 

Overnight – Womo Stellplatz, Camping

Kiter- und Windsurfer stellen meist ihr Fahrzeug auf einem Seitenstreifenparkplatz hinter der Sanddüne (Google Maps: Rua de Fontela) ab. Hier kann man selbstverständlich auch im Womo übernachten. Trotz Schatten durch Laubbäume lässt sich allerdings die Parkplatzatmosphäre nicht verdrängen.

Deshalb könnte man den sehr gepflegten und schattigen Campingplatz (Camping Orbitur Caminha) im Wald zwischen Meer und Flussmündung ansteuern. Wer in diesem Camping nächtigt muss dann sein Material ca. 15 Minuten den Strand entlang tragen bis er in den Bereich mit Wind kommt. Für Kitesurfer ist dies mit Sicherheit akzeptabel, Windsurfern wird dies evtl. zu weit sein. Für Familien und Badegäste ist dieser Campingplatz deshalb zu empfehlen, weil es auf der Wind abgewandten Seite im inneren der Flussmündung einen Badestrand ohne Wellen gibt. Der Sandstrand vor Caminha ist gut vom Wind geschützt und bietet einen sehr flachen Einstieg den kleine Kinder lieben werden. 

 

 

 Meist windgeschützter Sandstrand auf der Flussinnenseite mit Blick auf Caminha. Sehr beliebt bei Familien mit Kindern.

 

 

NoWindAction

 

Baden und Bars

Auf der Flusseite der Praia de Moledo geht der feine Sandstrand weiter. Diese Seite gehört bereits zu Caminha und ist ideal zum Baden (auch für Kinder, wie oben erwähnt) und um sich in einer der Bars ein paar gemütliche Drinks zu kaufen.

 

Ausgehen und Aussichtspunkt in Caminha

Caminha besitzt einen sehr schönen historischen Ortskern mit Bars und Restaurants. Tagsüber als auch Abends kann man hier südländischen Flair entspannt genießen. Oberhalb des Ortes findet man einen Mirador (ausgeschildert), der weitreichende Blicke über den Fluss auf das spanische Ufer und den Badestrand des Flusses Minho gewährt.

 

 

Moledo im Video – Kitesurfer and Politik Desperados

Für Surfer ist Portugal ein Höhenflug der Gefühle. Für Wellenreiter und Kitesurfer! Doch Portugal gehört auch zu den ärmsten Ländern Europas. Die Politik ist von Krisen geschüttelt. So lecker die Wellen an den endlosen Sandstränden Portugals laufen, so hart ist das Leben der einfachen Bevölkerung die teilweise mit Löhnen unter 600 Euro pro Monat auskommen muss. Das Video zeigt den Kontrast zwischen Misswirtschaft und Surferidylle.

 

 

 

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Portugal Nord: VIANA do Castelo, Kite & SUP http://www.photoworldwide.de/kite-spotbeschreibung-camping-portugal-nord-viana-do-castelo-cabedelo-wind-welle/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kite-spotbeschreibung-camping-portugal-nord-viana-do-castelo-cabedelo-wind-welle http://www.photoworldwide.de/kite-spotbeschreibung-camping-portugal-nord-viana-do-castelo-cabedelo-wind-welle/#comments Mon, 17 Nov 2014 07:42:10 +0000 Pedro May http://www.photoworldwide.de/?p=3034   Feinster Atlantikswell und Flachwasser vor den Toren der historischen Stadt Viana do Castelo ziehen Kite- und Windsurfer in den grünen Norden Portugals. Gesurft wird an der Praia do Cabedelo im Süden der Stadt Viana do Castelo. Der Cabedelo Beach beginnt am Hafen, dort wo der Fluss Lima ins Meer mündet. Hafen klingt nach Industrieanlagen […]

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Feinster Atlantikswell und Flachwasser vor den Toren der historischen Stadt Viana do Castelo ziehen Kite- und Windsurfer in den grünen Norden Portugals. Gesurft wird an der Praia do Cabedelo im Süden der Stadt Viana do Castelo. Der Cabedelo Beach beginnt am Hafen, dort wo der Fluss Lima ins Meer mündet. Hafen klingt nach Industrieanlagen und Kränen. Stimmt auch, aber die Hafenbefestigungen, insbesondere die beiden Molen machen den Kite-, Wind- und Wellenreitstrand zu einer der Besten in ganz Portugal, vielleicht auch auf der gesamten Iberischen Halbinsel. Vorausgesetzt Wind und Welle verabreden sich zur gleichen Zeit in Viana do Castelo!

Viana do Castelo (Praia do Cabedelo) ist ca. eine halbe Stunde mit dem Auto von Moledo entfernt. Deshalb ist Viana do Castelo und Moledo auf alle Fälle als ein gemeinsames Wind- und Kiterevier zu betrachten.

 

 

 

Spotbeschreibung Praia do Cabedelo (Viana) – beste Wind- und Wellenzeit

Eine innere und eine äußere Mole kanalisieren die Flussmündung und sortieren die Wellen elegant und fein. Deshalb gibt es am nördlichen Ende des sichelförmigen Strandes Cabedelo, direkt vor den Molen bei leicht ablandigem Wind (aus Norden) oder sideshore Wind (aus Nordwesten) Flachwasser für Twintip-Trickser und jene Beginner die bereits sicher Höhe laufen können. Denn Viana ist keineswegs immer nur ein Revier für Wellenhungrige! Vielmehr werden hier Freerider mindestens genauso glücklich wie Wavefreaks. Denn oftmals bleibt der Atlantik auch hier ziemlich flach. Insbesondere im Hochsommer wenn der Westswell ausbleibt.

Aber an Tagen mit Swell formen sich nur 200 Meter südlich der Mole schon die ersten Wellen, deren Qualität stark vom Tidenstand abhängt. Je weiter man sich von den Molen entfernt, desto größer, aber auch ungeordneter läuft der Swell und desto schwächer wird der Wind aus nördlicher Richtung (Nortada).

Am Cabedelo Strand gibt es von Muscheln (sehr schmackhaft!) bevölkerte Gesteinsbrocken. Diese kleinen Felsen sind bei Ebbe gut erkennbar. Die beste Wellenqualität ist ca. zwei Stunden vor der Ebbe und zwei Stunden nach der Ebbe. Dann ist das Wasser auch noch in einem sicheren Abstand zu den Felschen.

 

 

 

Wind und Welle gleichzeitig

In Viana do Castelo wird das ganze Jahr über gesurft. Kitesurfen, Windsurfen, Wellenreiten und SUP. Allerdings ist die Saison in der man zuverlässig Wind und Welle (gleichzeitig!) findet nur sehr kurz. Und genau das ist der große Hacken am Wind- und Kitesurfspot Viana do Castelo. Leider. Denn die beste Windzeit ist von Mai bis August. Die besten Wellen gibt es bei Swell aus westlichen und südwestlichen Richtungen von September bis Juni.

Im Winterhalbjahr ist der Südwestswell ist die Hauptspeise. Dieser Swell aus südlicher Richtung entsteht dann, wenn Tiefs (aus Südwest und West) den Atlantik richtig aufmischen. Diese Tiefs sind leider auch sehr häufig mit schlechtem Wetter in Form von Regen verknüpft.

Im Sommerhalbjahr gibt es häufig trockenes Wetter mit konstantem Wind aus nördlichen Richtungen. Dieser Nordwind bläst am zuverlässigsten in den Monaten Juli und August und wird regelmäßig von der lokalen Thermik verstärkt.  Diese thermisch verstärkte Nortada macht dann auch Windsurfer glücklich wenn sie kleines Material riggen können. Allerdings gibt es in den windsicheren Monaten Juli und August relativ selten gleichzeitig Westswell. Durch die Molen im Norden des Cabedelo Strandes bleibt das Wasser im Hochsommer somit oft flach.

Somit gibt es die sichereste Wind- und Wellenkombination lediglich in den Monaten Mai und Juni. In den Sommermonaten Juli und August nimmt die Wellenwahrscheinlichkeit wegen der fehlenden Tiefs stark ab, dafür ballert die Nortada aus Nordwest um so zuverlässiger und stärker. Außerdem erhitzt sich in den warmen Hochsommermonaten die Küste rund um Cabedelo besser, sodass die Thermik den trockenen Nordwind regelrecht ansaugen kann.

 

 

 

Windsicherheit

Viana do Castelo ist nach Guicho  (bei Lissabon) einer der windsichersten Kite- und Windsurflocations Portugals. Trotzdem wird man in Viana do Castelo enttäuscht, wenn man glaubt es gäbe hier in den windstärksten Monaten Juli und August jeden Tag Wind. 60 bis 70 %  Windwahrscheinlichkeit über vier Beaufort sind sicherlich ein gutes Richtmaß für Viana. In den für Wellenkiter interessanten Monaten Mai und Juni liegt Windwahrscheinlichkeit bei ca. 50 %. Wenn der Wind aus nördlichen Richtungen (Nortada) seine Arbeit einmal richtig angefangen hat, dann bleibt er aber meist für mehrere Tage. Nach einer Nortada-Periode kann dann auch mal gerne für 10 Tage Flaute sein. Leider eine traurige Tatsache, selbst in den Monaten mit hoher Windwahrscheinlichkeit wie Juni, Juli und August.

 

 

Alternativer Kitespot bei Südwind – LA LANZADA (auf der Halbinsel O Grove in Galizien, Spanien)

Der breite Sandstrand La Lanzada ist ca. 2 Stunden, 120 Km mit dem Auto von Moledo entfernt. Je nach Swell rollen in La Lanzada fette Walzen oder easy going Aufsteigerwellen mit sideonshore Wind an den ca. 2,5 Km langen Sandstrand. Spotdetails zur Playa La Lanzada gibts hier.

 

 

 

Regenwahrscheinlichkeit

Selbstverständlich regnet es auch im Mai und Juni immer wieder und lähmt somit die Thermik für ein bis zwei Tage nach Einsetzen der Nortada. Nicht umsonst ist der Norden Portugals um einiges grüner als der Süden.

Wem es nichts ausmacht, seine Kite- oder Windsurfsession mit einem Regenschauer zu beenden, der kann bei Wind aus Südwest und West (meist im Winterhalbjahr) die wirklich fetten Wellen rippen. Die Regentiefs im Winter (aus Süd und Südwest) schieben kräftigen Swell vor sich her, den selbst die Molen in Cabedelo do Viana (insbesondere wegen ihrer Ausrichtung im Norden des Strandes) nicht abhalten können. Hingegen läuft der Swell aus nördlicher Richtung um so cleaner je dichter man an den Molen surft.

 

 

 

Windvorhersage für Viana do Castelo

Windfinder und Windguru funktionieren gleichermaßen gut. Windguru bietet eine korrigierte Version (Dropdownmenü Optionen, Version Laurenzo) für Cabedelo an. Es ist auf alle Fälle empfehlenswert diese studieren. Laurenzo addiert in Abhänigkeit von der genauen Windrichtung und dem Anteil der Bewölkung diverse Windgeschwindigkeiten hinzu. Ein Ergebnis welches speziell die Windstärke am Strand von Cabedelo darstellt. Siehe Graphik – Windguru VIANA modified

Die Nortada (Wind aus Nordwest bzw. Nord) wird bei Null Bewölkung am Stärksten. Je blauer der Himmel, desto höher ist also die Wahrscheinlichkeit, dass die Thermik die angezeigte Windstärke (in der nicht korrigierten Version von Windguru) deutlich anhebt. Je länger der letzte Regen her ist, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit für starken Wind der auch Windsurfer glücklich macht. Leider müssen sich dann auch Wind- und Kitesurfer den Peak teilen.

 

 

 

Moledo – alternativer Wellenspot (bei starkem Nordwind und wenig Welle in Viana)

Nicht ohne Grund ist Moledo der Kite- und Windsurfspot der Locals aus Galicien und Portugal. Sie alle haben ein Ziel: Welle abgreifen wenn der Wind in Viana (wie so oft) wieder mal alles glatt bügelt. Moledo ist von Viana ca. eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt.
Check: Spotbeschreibung Moledo

 

 

Overnight – Camping in Viana do Castelo bzw. an der Praia do Cabedelo

 

Campingplatz

Die meisten ausländischen Wind- und Kitesurfer die mit dem Wohnmobil anreisen campieren in einem der drei Campingplätze die alle südlich von Viana liegen. Allerdings macht es den Eindruck, als ob lediglich der Orbitur-Orbiturcampingplatz Ausländer willkommen heißt. Denn die anderen in unmittelbarer Umgebung gelegenen Campinganlagen sind größtenteils mit Dauercampern (nicht Surfern!) belegt.

Der Orbiturcamping bei Viana do Castelo ist je nach Saison in der Tat ein Campingplatz der sich auf Surfer eingestellt hat. Immerhin liegt er auch unmittelbar hinter den Dünen vor dem Einstieg für Wind- und Kitesurfer. Vom Orbitur-Campingplatz hat man die kürzeste Tragestrecke. Und was auch sehr wichtig ist, das Auto ist sicher geparkt. Das Publikum ist sehr international, aber auch Portugiesen aus den entfernten Inlandsprovinzen fühlen sich hier wohl.

Hinweis: Die Gebühr für den Campingplatz  lässt sich für all jene die mehr als 10 Nächte bleiben um fast 50 % reduzieren, wenn man

a) Mitglied in der Orbitur-Campingplatzvereinigung wird und
b) sich Übernachtungsvoucher kauft.

Mitglied werden und Übernachtungsvoucher kaufen kann man vorab in Kombination mit einer Reservierung (im Juli und August empfohlen) per Email  oder spontan vor Ort erledigen. Die Hütten die der Orbitur-Campingplatz ebenfalls anbietet sind in der Hochsaison häufig sehr ausgebucht und deshalb größtenteils von der Reduktion via Übernachtungsvoucher ausgeschlossen.

Der Orbitur-Campingplatz ist zwar ziemlich gut Windgeschützt, bietet aber leider keinerlei Aussicht aufs Meer. Wer also Wert auf Panorama legt ist hier verkehrt!

 

Hotel/Pension

In Viana do Castelo als auch in der Nähe der historischen Brücke (Avenida Paulo VI) auf der Flussseite der Kitepraia Cabedelo (Strand südlich von Viana do Castelo, südlich des Lima Flusses) gibt es Pensionen bzw. Hotels. Wer in Viana do Castelo schläft, kann die sehr schöne Stadt genießen und per Bootstransfer (ca. jede Stunde in den Sommermonaten, Preis ca. wie öffentliches Verkehrsmittel) zum Cabedelo Kitebeach fahren. Diese Variante empfehle ich insbesondere für Flugreisende mit nicht surfender Begleitung.

 

Parkplatz – Wild campen

Locals als auch Campingplatzagegner parken und schlafen direkt an einem der Parkplätze hinter der Düne bzw. neben dem Fluss Lima. Schatten oder kein Schatten, das ist hier die Frage.

a) Bei der Vianalocals Strandbar/Restaurant gibt es ebenfalls Parkplätze. Hier hat man nicht weit zu dem ansprechenden Beachrestaurant (mit W-LAN) und dem Vianalocals Wind- und Kite- SUPsurfshop.

b) Oberhalb der Vianalocals Strandbar gibt es einen gekiesten Parkplatz mit der besten Aussicht (auf den am Fluss Lima und den Hafen) von allen Stellplätzen inklusiv Orbitur-Campingplatz. Gratis – ganz umsonst!

c) Leider sind alle bisher beschriebenen Parkplätze  (a – c) schattenlos. Ein guter Grund sein Womo in der Häusersiedlung zu parken und ein paar Meter weiter zu laufen oder wie gesagt auf den Meerblick zu verzichten und im Orbitur Campingplatz Geld fürs Wohnen zu zahlen. Oder folgende Parkoption im Süden zu nutzen:

d) Wer einen kostenlosen schattigen Park- und Schlafplatz für sein Womo sucht findet eine Möglichkeit im südlichen Cabedelo Strandabschnitt. Leider ist auch dieser ohne Blick auf den Beach. Somit befindet sich das Auto ziemlich unbeaufsichtigt, wenn niemand beim Fahrzeug bleibt. Dieser Stellplatz befindet sich direkt hinter jenem Strandabschnitt der sich als SUP und Wellenreitspot etabliert hat. Dieser Parkplatz mit öffentlichen Toiletten (im Sommer geöffnet) befindet sich auf der Landstraße Richtung Praia Amorosa. Nach der historischen Brücke (Avenida Paulo VI) über den Fluss Lima biegt man im Ortsteil Darque Richtung Praia Amorosa ab und folgt der Landstraße bis links ein Kieswerk mit Baustoffhandel erscheint. Ein graublaues Schild mit der Aufschrift SECIL markiert das Unternehmen. Schräg gegenüber, also auf der rechten Seite der Teerstraße führt eine unmarkierte Kopfsteinpflasterstraße bis zum Parkplatz hinter den Dünen. Dieser Parkplatz ist insbesondere für jene eine gute Option, die kostenlos Schlafen und dem touristischen Rummel auf dem Camping entgehen wollen. Besonders an windlosen Tagen, wenn SUP oder Wellenreiten angesagt ist, stellt der Parkplatz eine gute Option dar um sein Material nicht den Strand  entlang (z. B. vom Orbitur-Camping) zum Spot tragen zu müssen.

 

 

 

NoWindAction

 

Shopping – Lebensmittel

Lebensmittel gibt es in dem kleinen Campingplatzshop (Shampoo, Brot, Gemüse) und in einem Minimercado am Rande der Wohnsiedlung Richtung Ortsteil Darque. Egal wo man mit dem Womo nächtigt, diese beiden kleinen Shops sind bequem zu Fuß oder per Bike zu erreichen.

Größere Einkäufe erledigt man in dem Industriegebiet von Darque. Mit dem Auto erreicht man dieses vom Kitebeach Cabedelo aus in ca. 10 Min. Vom Baumarkt bis zum Lidl steht zum Shoppingmassaker bereit.

 

Exkursionen

 Stadtbesichtigung Viana do Castelo – Bootstransfer vom Kitebeach

Ein Besuch der historischen Altstadt von Viana do Castelo gehört zum Pflichtprogramm für all jene die längere Zeit in der Region verweilen. Kaufläute errichteten von ihren Gewinnen Prunkhäuser die sich heute als Reihenstadthäuser die Klinken in die Hand geben. Mit Fliesenpaneelen belegte Häuserfassaden, Granit, Renaissance, Barock und Manuelinik bestimmen das Stadtbild. Straßenkaffees und Restaurants in schmalen Gassen laden zum Verweilen ein. Selbstverständlich sollte man es sich auch nicht entgehen lassen, mit der Standseilbahn auf den berühmten Aussichtspunkt vor der Wallfahrtskirche Santa Luzia zu fahren. Von hier hat man einen traumhaften Blick auf die Stadt Viana do Castelo und die umliegenden Strände, sowie den Flussverlauf des Lima. Die Stadtseilbahn startet neben dem Bahnhof im Zentrum von Viana do Castelo.

Das Stadtzentrum von Viano do Castelo lässt sich bequem vom Kite- und Windsurfstrand Praia do Cabedelo aus erreichen. Am einfachsten ist es, man nimmt das kleine Fährboot über den Fluss Lima. Das Boot fährt in den Sommermonaten ca. jede Stunde in beide Richtungen und kostet nur eine sehr geringe Gebühr. Der Anlegesteg in Cabedelo do Viana ist bequem vom Orbitur-Camping bzw. von den oben beschriebenen Stellplätzen (in der Siedlung bzw. bei der Vianolocals Bar) bequem zu Fuß zu erreichen. In Viana do Castelo Stadt legt das Boot unmittelbar vor dem historischen Zentrum an.

 

Stadtbesichtigung Ponte de Lima

In ca. 30 Minuten (ca. 30 Km) ist man mit dem Auto in der wunderschönen Kleinstadt Ponte de Lima. Das Highlight von Ponte de Lima ist eine römische Brücke über den Fluss Lima und der Stadtmarkt vor den eindrucksvollen Herrenhäusern. Die Stadt glänzt mit gemütlichen Cafes und schattigen Restaurants.

 

 

Viana do Castelo im Video – Kitesurfer and Politik Desperados

Für Surfer ist Portugal ein Höhenflug der Gefühle. Für Wellenreiter und Kitesurfer! Doch Portugal gehört auch zu den ärmsten Ländern Europas. Die Politik ist von Krisen geschüttelt. So lecker die Wellen an den endlosen Sandstränden Portugals laufen, so hart ist das Leben der einfachen Bevölkerung die teilweise mit Löhnen unter 600 Euro pro Monat auskommen muss. Das Video zeigt den Kontrast zwischen Misswirtschaft und Surferidylle.

 

 

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Lissabon, GUINCHO, Großstadtrevier für Kitesurfer http://www.photoworldwide.de/kite-spotbeschreibung-camping-lissabon-guincho/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=kite-spotbeschreibung-camping-lissabon-guincho http://www.photoworldwide.de/kite-spotbeschreibung-camping-lissabon-guincho/#comments Sat, 15 Nov 2014 13:24:30 +0000 Pedro May http://www.photoworldwide.de/?p=3056   Guincho ist Legende. Nicht ohne Grund. Denn Guincho ist der zuverlässigste Wellenspot mit Wind in ganz Portugal. Von Mai bis September ballert in Guicho nicht nur die thermisch verstärkte Nortada kräftig Wind in die Kitesurfsegel, sondern spült so gut wie immer gut surfbaren Swell zwischen 1 und 2 Metern an den breiten Sandstrand des […]

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Guincho ist Legende. Nicht ohne Grund. Denn Guincho ist der zuverlässigste Wellenspot mit Wind in ganz Portugal. Von Mai bis September ballert in Guicho nicht nur die thermisch verstärkte Nortada kräftig Wind in die Kitesurfsegel, sondern spült so gut wie immer gut surfbaren Swell zwischen 1 und 2 Metern an den breiten Sandstrand des Nobelortes Cascais bei Lissabon. Die Wind- und Kitesurfbucht ist eingerahmt von einer malerischen Steilküstenkulisse. Doch die Rahmenbedingungen sorgen für eine natürliche Selektion insbesondere bei Kitesurfern.

 

 

Somit ist Guincho auch einer der weltweit wenigen kite- und windsurfbaren Beaches, die sich in Großstadtnähe befinden. Immerhin ist Lissabon einer der abwechslungsreichsten Großstädte Europas! Die Stadt mit teils brasilianischer Atmosphäre vereint das alte südländische Flair mit dem modernen Europa gleichermaßen. Somit lassen sich hier Kitesurfen und Kulturreise optimal miteinander verbinden. Ein Besuch im größten Aquarium Europas in dem postmodernen Expogelände bietet sich regelrecht an, wenn der Passatausläufer (Nortada) wegen mangelnder Thermik die Küste nicht erreicht. Denn selbst wenn Guincho der windigste Ort Portugals im Sommerhalbjahr sein mag, so bedeutet dies keinesfalls, dass es hier jeden Tag Wind über 4 Beaufort gibt.

 

 

Die Wind- und Kitesurfbedingungen in Guincho

Voraussetzung damit es hier richtig Wind im Segel gibt, ist die Thermik, welche durch die Sanddünen im Hinterland erzeugt wird. Weiterhin verantwortlich für den oft starken und leider auch böigen Wind am Strand von Guincho ist der Leitplankeneffekt der durch den Berg nördlich der Praia do Guincho wird.

Meist gibt es starken bis sehr starken Wind für kleine Kites für mehrere Tage hintereinander. Wenn die Nortada richtig reindrückt so variiert die Kitegröße zwischen 5 und 10 qm2. Meist beginnt es am frühen Nachmittag ganz locker und nimmt dann im Laufe des Tagesverlaufes heftig zu. Typisch ist es, dass man zwischen 15 h und 16 h mit 9 m2 rumgurkt und dann ab 17 h gerne einen 7 m2 oder auch 6 m2 Kite pumpt. Die ganz heftigen Tage spucken Windsurfer wie aus dem Nichts aufs Wasser, während 5 qm2 Kites am Himmel um ihre Existenz kämpfen. Leider gehört Guincho nicht zu den Revieren, bei denen man behaupten könnte der Wind käme konstant wie aus dem Föhn. Aber starker Wind ist wie vielerorts immer etwas böhig. Somit werden nur fortgeschrittene Rider in Guincho richtig Freude haben.

Strände mit Wind gibt es viele. Aber Wind und Welle ist besonders im Sommer in Europa etwas seltenes. Leider etwas sehr sehr seltenes! Während in Viana do Castelo im Norden Portugals die Wellenwahrscheinlichkeit im Hochsommer relativ niedrig ist, findet man in Guincho immer noch Windwellen mit bis zu 2 Meter zum Abreiten. Die Praia do Guincho ist so optimal nach Nordwesten ausgerichtet, dass die Nortada aus Nord, Nordwest bzw. Nordwestwest die Wellen optimal an den flach abfallenden sandigen Beach schiebt. Aber auch Swell aus West und/oder Süd kommt hier in Abständen von über 10 Sekunden rein.

Am saubersten rollen die Wellen bei Midtide, also jeweils bei Flut- und Ebbehalbzeit. Bei Flut nimmt der Wind im übrigen eher zu als bei Ebbe. Mit diesem Effekt kann man kalkulieren, wenn es darum geht, den eventuell zu starken oder zu schwachen Wind an sein Kiteequipment anzupassen.

Wer nach Guincho reist, kommt zum Wellen abreiten. Je nach Windstärke und vorangegangenem Westswell rollen hier teilweise gewaltige Walzen an den Strand. Kitesurfer mit Wellenerfahrung werden aufgrund des sideshore bzw. sideonshore Windes feststellen, dass der Swell relativ leicht frontside zu rippen ist. Allerdings sollte man auch wissen, wann es Zeit ist auch mal umzudrehen. Denn immer wieder kommt es vor, dass ein paar Sets mit über 2 Meter Höhe hohl brechen, während die darauf folgenden Wellen feine Ritte down the line mit mehreren Turns zulassen.

Der Beach ist unübersehbar in 2 Bereiche geteilt. Wie mit dem Lineal ausgemessen “schmücken” einige niedrige Felsen die Mitte des Kite- Wind und Wellenreitstrandes. Gerade diese Felsen in der Mitte, als auch die Steilküste links und rechts der Praia und die beeindruckenden Wellen sorgen dafür, dass man hier keine Anfänger am Strand trifft. Na ja, am Strand vielleicht schon aber im Wasser bestimmt nicht!

Trotzdem gibt es hier auch die Tage mit Wellen unter einem Meter. Das sind häufig jene Tage, an denen die Thermik erst in den Abendstunden (z. B. ab 17 h im Juni) den notwendigen Turbo zuschaltet. Wenn sich das Hinterland trotz nördlicher Windströmung (Nortada) zu sehr aufheizt, kann die in der Dünenlandschaft hinter dem Beach gespeicherte Wärme nicht richtig umgesetzt werden. Das bedeutet, dass der Wind erst dann einsetzt, wenn sich das Inland abkühlt. Also in den Abendstunden.

Achtung: Auch wenn sich der Wind nur langsam gegen Abend von Norden oder Nordwesten durchsetzt, sollte man kein zu großes Material aufbauen. Mit 8 m2 (Waveboard) ist ein 80 Kg schwerer Mann gut bedient. Denn wenn sich die Thermik einmal durchgesetzt hat, ballerts bis spät in die Nacht. Und ganz Guincho like, nicht zu schwach!

Wichtig ist es auch zu wissen, dass wenn es während der Zeit auf dem Wasser plötzlich merklich wärmer wird, ist es höchste Zeit mit seinem Kite den Beach anzusteuern. Denn dann kann er Wind innerhalb einer Minute zusammenfallen. Also unbedingt die Locals beobachten und schnell reagieren!

 

Badegäste insbesondere in den Schulferien und an Wochenenden

Die Badegäste halten sich in der Regel (außer im Hochsommer, wenn es besonders heiß und tagsüber trotz Nordströmung windstill sein kann) im rechten Strandabschnitt auf. Denn hier ist man im windschatten der Steilküste gut vor dem fliegenden Sand geschützt. Denn im Sandstrahlgebläse sitzt nicht mal ein Surfer gerne. Trotz des häufig starken Windes kann es an dem Strand in Großstadtnähe gerade an den Wochenenden, insbesondere im Hochsommer sehr voll werden.

Deshalb sollte man selbst in der Kite-Nebensaison (Mai, Juni, September) prinzipiell eher während der Woche und nicht an den Wochenenden an der Praia do Guincho aufschlagen. Denn leider ist der Peak links und rechts der Felsen relativ klein, so dass man häufig um einen Platz in der Welle kämpfen muss.

 


 

 

 

Overnight – sicher Parken und im Wohnmobil schlafen.

Parkplätze findet man südlich und nördlich oberhalb des Kite-, Wind- und Wellenreitstrände der Praia do Guincho. Genauer gesagt gibt es beim Hotel Muchaxo im Süden der Bucht kostenlose Parkplätze. Im Norden der Bucht ist der über eine kurze Piste erreichbare kostenpflichtige Parkplatz aber die sicherere Alternative. Denn auf dem kostenlosen Parkplatz vor dem Hotel Muchaxo wird häufig eingebrochen. Der kostenpflichtige Parkplatz oberhalb dem nördlichen Ende der Bucht ist bestimmt deshalb sicherer, weil hier Parkwächter das Parkplatzgelände ablaufen. Wie auch immer, ganz vor Einbrüchen ist man auch hier mit Sicherheit nicht geschützt. Zum Einen weil der kostenpflichtige Parkplatz nicht immer mit Parkplatzeinweisern (dann ohne Bezahlung) besetzt ist, zum Anderen, weil es sich eben in erster Linie um Parkplatzeinweiser und nicht um einen Securitydienst handelt. 100 % sicher ist allerdings kein Parkplatz. Ob bewacht oder nicht!

Beide Parkplätze setzen voraus, dass man sein Kitesurfmaterial zum Beach runter trägt. Der Parkplatz bleibt deshalb immer etwas oder ganz außerhalb des Sichtfeldes. Leider kann man auf dem privaten und kostenpflichtigen Parkplatz nicht übernachten. Wohnmobile, etc. werden in den frühen Morgenstunden zwischen 4 – 7 h nicht geduldet. Deshalb sucht man sich im Hinterland einen windgeschützten Stellplatz oder mietet sich im Orbitur Camping (ca. 2 Km vom Beach entfernt) ein und freut sich über W-Lan und Waschmaschine.

Einen guten kostenlosen Stellplatz auf dem in der Regel Wohnmobile geduldet werden findet man am Ende der Piste die zum kostenpflichtigen Parkplatz führt. Die Piste endet am Castelo do Guincho (TomTom Navi kennt diesen Ort!). Hier kann man in der letzten Kurve rechts ober neben dem Castilo do Guincho schlafen. Wenn der Wind allerdings nachts richtig durchballert, dann wohnt man in seinem Womo wie auf einem Schiff. Es schaukelt und pfeift. Einschlafen wird dann ohne einen entsprechenden Alkoholpegel zur echten Aufgabe. Deshalb empfehle ich bei starkem Wind im Hinterland eine geschützte Stelle zu suchen. Bei Windstille ist der Stellplatz neben dem Castelo do Guincho allerdings sehr romantisch und man hat einen genialen Blick auf die Praia do Guincho und die Steilküste im Norden. Frühmorgens wird man von Anglern begrüßt.

 

 

 

Wassertanken für Wildcamper

Wer nicht am Campingplatz schläft muss früher oder später Wassertanken. Im Nachbarort Malveira gibt mehrere Brunnen mit Trinkwasser in sehr guter Qualität. Zwei Brunnen/Wasserhähne findet man im Ort selbst. Leider gibt es hier nur wenig Platz zum Halten. Deshalb sind diese Wasserhähne nur für Womo-Fahrer interessant, die ihr Trinkwasser mit einem Zweirad und Kanistern besorgen.

Der für Wohnmobile interessanteste Wasserhahn ist allerdings jener, der sich ca. 500 Meter außerhalb von Malveira befindet. Nämlich auf der steilen Straße Estrada de Serra. Diese Quelle liegt unübersehbar links (von Guincho kommend) auf dem Weg nach Convento do Capuchos (ausgeschildert) nach einem steilen Anstieg auf eine Anhöhe. Diese auch für große Wohnmobile geeignete Quelle liegt ca. 5 Km vom kostenpflichtigen Parkplatz in Guincho entfernt. Hier hat man ausreichend Platz zum Parken und benötigt nur einen sehr kurzen Schlauch zum Tanken. Leider ist der Wasserhahn ohne Gewinde, so dass man den Schlauch mit der Hand halten muss oder man arbeitet mit einer Gießkanne.

 

NoWindAction

Strandbar

Am Guincho Beach gibt es selbstverständlich eine Strandbar. Im Sommer werden zusätzliche Bars aufgebaut in denen bis spät in die Nacht Party gemacht wird.

 

Shopping

Die Stadt im Hinterland von Guincho heißt Cascais und bietet alle Arten von Einkaufsmöglichkeiten. Das Shoppingcenter “Cascais Shopping” lässt so gut wie keine kommerziellen Wünsche übrig. Das Shoppingcenter ist deshalb leicht zu finden, weil es unmittelbar an der A16 liegt. Kennt jedes Navi!

 

Lissabon – Stadtbesichtigung

Mindestens 2 Tage und 3 Nächte sollte man für eine Besichtigung der besonders abwechslungsreichen Hauptstadt Lissabon einkalkulieren. Dafür empfiehlt es sich einen Campingplatz oder ein Hotel in Stadtnähe zu buchen.

 

 

 

 

Guincho im Video – Kitesurfer and Politik Desperados

Für Surfer ist Portugal ein Höhenflug der Gefühle. Für Wellenreiter und Kitesurfer! Doch Portugal gehört auch zu den ärmsten Ländern Europas. Die Politik ist von Krisen geschüttelt. So lecker die Wellen an den endlosen Sandstränden Portugals laufen, so hart ist das Leben der einfachen Bevölkerung die teilweise mit Löhnen unter 600 Euro pro Monat auskommen muss. Das Video zeigt den Kontrast zwischen Misswirtschaft und Surferidylle.

 

 

 

 

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Schülerpraktikum in Peking – Workshop Umweltschutz in Industrieunternehmen in Nanjing http://www.photoworldwide.de/realschule-traunreut_praktikum-fuer-schueler-peking-nanjing/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=realschule-traunreut_praktikum-fuer-schueler-peking-nanjing http://www.photoworldwide.de/realschule-traunreut_praktikum-fuer-schueler-peking-nanjing/#comments Thu, 30 Oct 2014 14:24:41 +0000 Pedro May http://www.photoworldwide.de/?p=2999   Im Juni 2014 nahmen 13 Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Cornelia Linnhoff (Schulleiterin), Christana Berger und Ernst Mühlbauer (Lehrer) an einer berufsorientierten Schülerreise nach China teil, die auch diesmal unter einem umweltpolitischen Leitthema stand.  Die Fa. Rosenberger Hochfrequenztechnik aus Fridolfing gab den Traunreuter Realschülern die Chance ein Schülerpraktikum in ihrer Niederlassung in Peking […]

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Im Juni 2014 nahmen 13 Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Cornelia Linnhoff (Schulleiterin), Christana Berger und Ernst Mühlbauer (Lehrer) an einer berufsorientierten Schülerreise nach China teil, die auch diesmal unter einem umweltpolitischen Leitthema stand.  Die Fa. Rosenberger Hochfrequenztechnik aus Fridolfing gab den Traunreuter Realschülern die Chance ein Schülerpraktikum in ihrer Niederlassung in Peking zu machen. Im Rahmen des PASCH Projektes der Realschule Traunreut konnten die Schüler neue Freundschaften mit Schülern der Partnerschule „Middle School No. 67“ in Peking knüpfen. Immerhin waren die Schüler für einige Tage in chinesischen Gastfamilien untergebracht.

 

 

 

Gemeinsam mit den chinesischen Lehrern und Schülern wurde zudem ein Co2 Workshop durchgeführt, in dem verschiedene Themen allgemein verständlich visualisiert wurden, die zur CO2 Reduzierung beitragen können. Die Ergebnisse wurden besprochen und diskutiert, anschließend in einer Ausstellung präsentiert.

Zentrales Thema dieser Schülerreise war wieder ein Werksbesuch bei der Fa. Rosenberger mit einem zweitägigen Praktikum bei dem sich die Jugendlichen beruflich informieren und praktisch beweisen konnten. Dieser Aufenthalt ist der freundlichen Unterstützung von Hans Rosenberger zu verdanken.

Neben dieser Möglichkeit zur Berufsorientierung hatte die Delegation auch noch die Möglichkeit das ARD-Studio in Peking zu besuchen und so einen Einblick in die komplexe Arbeit von Journalisten in China zu bekommen. Außerdem stand ein Besuch des Goethe-Institutes auf dem Programm und ein zum Thema der Reise passender Vortrag bei Greenpeace über „detox“ rundete die eindrucksvollen Tage in Peking ab.

 

 

Erstmalig konnte die Fa. BSH-Hausgeräte GmbH als Sponsor gewonnen werden, und so wurden neben einem Werksbesuch in Nanjing auch interessante Aspekte der Unternehmensführung eines deutschen Konzerns in China, besonders auch in Bezug auf umweltpolitische Aspekte in einem Industrieunternehmen deutlich gemacht. Unser Dank gilt hier besonders Herrn Helminger von BSH-Hausgeräte in Nanjing, der der Lehrer und Schülergruppe den Aufenthalt in Nanjing nicht nur Themen bezogen, sondern auch sehr abwechslungsreich gestaltete.

Den Abschluss dieser berufsorientierten Schülerreise bildete ein eintägiger Aufenthalt in Shanghai mit einer atemberaubenden Sightseeingtour. Alle Beteiligten nahmen nicht nur eine Menge neuer Eindrücke und Erfahrungen mit, sondern wurden auch sensibilisiert unsere Umwelt wacher und intensiver zu betrachten und den nachhaltigen Umgang mit ihr zu unterstützen und mitzutragen. Letztendlich geht es auch darum die Schüler zu einer Ausbildung oder einem Studium für Umwelttechnologien zu gewinnen.

 

 

 

Die Schüler der Realschule Traunreut Simon Maiwälder und Max Grass (15 Jahre) haben die Eindrücke der Reisegruppe in einer Videodokumentation dargestellt:

 

 

Text und Fotos für diesen Beitrag
Herr Ernst Mühlbauer, Lehrer, Realschule Traunreut

 

PASCH-Guides

Frau Cornelia Linnhoff, Schulleiterin, Realschule Traunreut
Frau Christina Berger, Lehrerin, Realschule Traunreut
Herr Ernst Mühlbauer, Lehrer, Realschule Traunreut

 

Detailierter Reiseplan
Travel agenda - Schülerpraktikum & Umweltschutz 2014 (Update 30.10.14)

 

Netzwerk, Sponsoren & Support

- Mittelschule Nr. 67 in Peking/ China
- Greenpeace Peking
Goethe Institut Peking
Rosenberger Hochfrequenztechnik in Fridolfing (industrieller Partner)
Rosenberger Asia Pacific Electronic Co., Ltd. in Peking
Bosch-Siemens-Hausgeräte BSH in Traunreut (Umweltworkshop)
- Bosch-Siemens – BSH Home Appliances (China) Co., Ltd. in Nanjing
Lions Club Übersee - Forum am Chiemsee – Cyber

- u. a.

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Öffentlichkeitsarbeit: Food Explorer – Alpenüberquerung (2014) http://www.photoworldwide.de/oeffentlichkeitsarbeit-food-explorer-alpenueberquerung-realschule-traunreut/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=oeffentlichkeitsarbeit-food-explorer-alpenueberquerung-realschule-traunreut http://www.photoworldwide.de/oeffentlichkeitsarbeit-food-explorer-alpenueberquerung-realschule-traunreut/#comments Tue, 14 Oct 2014 07:28:16 +0000 Pedro May http://www.photoworldwide.de/?p=2980     Hier finden Sie eine Auswahl der Medienberichte zum Projekt FOOD EXPLORER – Alpenüberquerung. Die Aktion wurde in Cooperation mit Schülern der Realschulen Traunreut, Traunstein und Trostberg sowie dem Hauptsponsor der European Learning Industry Group (ELIG) durchgeführt.     Traunreuter Anzeiger Projektpräsentation auf Frankfurter Buchmesse – Klima schützen mit regionalen Produkten Schüler der Realschule […]

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Hier finden Sie eine Auswahl der Medienberichte zum Projekt FOOD EXPLORER – Alpenüberquerung.

Die Aktion wurde in Cooperation mit Schülern der Realschulen Traunreut, Traunstein und Trostberg sowie dem Hauptsponsor der European Learning Industry Group (ELIG) durchgeführt.

 

 

Traunreuter Anzeiger
Projektpräsentation auf Frankfurter Buchmesse – Klima schützen mit regionalen Produkten
Schüler der Realschule Traunreut stellen das Projekt Food Explorer – Alpenüberquerung zusammen mit Magdalena und Reinhold Messner,
sowie dem Klimaforscher Prof. Dr. Alexander Siegmund auf der Frankfurter Buchmesse vor. 
Veröffentlicht am 16.10.2014

 

 

Traunreuter Anzeiger
Food Explorer – zu Fuß über die Alpen
Schüler und Lehrer der Realschulen Traunreut, Trostberg, Traunstein starten zur Alpenüberquerung
von Schleching in Oberbayern bis ins Ahrntal in Südtirol.
Veröffentlicht am 24.09.2014

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Food Explorer, Schüler Alpenüberquerung http://www.photoworldwide.de/pasch-food-explorer-alpenueberquerung-realschule-traunreut-traunstein-trostberg/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=pasch-food-explorer-alpenueberquerung-realschule-traunreut-traunstein-trostberg http://www.photoworldwide.de/pasch-food-explorer-alpenueberquerung-realschule-traunreut-traunstein-trostberg/#comments Mon, 13 Oct 2014 10:28:20 +0000 Pedro May http://www.photoworldwide.de/?p=2954   Ende September 2014 überquerten 22 motivierte Schüler der Realschulen Traunreut, Traunstein und Trostberg die Alpen. Sie wanderten fünf Tage lang im Rahmen des Pasch Projektes der Realschule Traunreut als “Food Explorer” von Schleching in Oberbayern bis ins Ahrntal nach Südtirol. Bei ihrem Weg über die Alpen machten sie immer wieder Station bei Produzenten regionaler […]

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Ende September 2014 überquerten 22 motivierte Schüler der Realschulen Traunreut, Traunstein und Trostberg die Alpen. Sie wanderten fünf Tage lang im Rahmen des Pasch Projektes der Realschule Traunreut als “Food Explorer” von Schleching in Oberbayern bis ins Ahrntal nach Südtirol. Bei ihrem Weg über die Alpen machten sie immer wieder Station bei Produzenten regionaler Lebensmittel, z. B. bei einer Biosennerei und einer lokalen Gaststättenbrauerei. Die regionale Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Regionale Produkte sparen durch kurze Wege nicht nur CO2, sondern sind außerdem vielfältig und frisch. Durch das Erwandern der Regionen, den persönlichen Kontakt zu Lebensmittelherstellern und das intensive Erleben der Natur wurden diese Inhalte vertieft und den Schülern nachhaltig aufgezeigt, dass die Nahrungsmittelproduktion erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Klima hat.

 

 

Zum Abschluss des Projektes wurde die Schülergruppe nun von der European Learning Industry Group (ELIG) zur Projektpräsentation auf die Frankfurter Buchmesse eingeladen.  Die ELIG fördert zusammen mit der Aalto University in Finnland die Einbindung außerschulischer Lernorte in den Unterricht.

Die Buchmesse bildete thematisch den optimalen Rahmen für die Präsentation des Food Explorer Projektes, da “fair cooking” heuer im “Klassenzimmer der Zukunft” das Schwerpunktthema war. In der Gourmet Gallery bereiteten die Schüler in Zusammenarbeit mit einer Südtiroler Kochschule ein Menü aus regionalen Produkten zu, welches anschließend am Messestand serviert wurde. Dort war auch Magdalena Messner aktiv. Im Gegensatz zur ihrem Vater Reinhold Messner besteigt diese aber keine Berge, sondern beschäftigt sich intensiv mit regionaler Lebensmittelproduktion.

 

 

Zusammen mit den Schülern Florian Schützinger, Florian Czogalla, Fabian Böck und Robert Blaschke der Realschule Traunreut präsentierte sie ihr neues Buch “Reinhold Messner – Selbstversorger und Bergbauer” und zeigte sich begeistert von dem Engagement der jungen Leute. Diese berichteten von ihrer Alpenüberquerung und zeigten einen kurzen Imagefilm darüber.

 

 

Durch den Messebesuch ergaben sich zugleich neue, interessante Möglichkeiten für weitere Projekte: Prof. Dr. Alexander Siegmund von der Universität Heidelberg referierte anschaulich über seine Klimaforschung in der Antarktis und betonte die Notwendigkeit, besonders in der Land- und Forstwirtschaft auf den Klimawandel zu reagieren. Die begleitenden Lehrer Veronika Helfmeyer und Pedro May besprachen daher das nächste Projekt der Walter-Mohr-Realschule mit ihm. Unter dem Motto “Taiga Gold” werden sich im Februar 2015 die “Wood Explorer” auf den Weg nach Sibirien machen. 

 

Presseberichte

Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt Food Explorer – Alpenüberquerung

 

 

Mountainguides

Christina Naturski & Veronika Helfmeyer (Pasch-Team, Realschule Traunreut)

Diana Kapfhammer (Lehrerin, Realschule Traunstein)

Martin Ehrmaier (staatlich geprüfter Bergführer)

 

 

Partner – Netzwerk

European Industrie Learning Group (ELIG)

Stockholm University, Schweden

Aalto University, Finnland

We.lern.it (European Commission, European Committee of the Regions)

Lions Club Übersee-Forum am Chiemsee

Realschule Traunstein

Realschule Trostberg

 

 

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